Wie man NICHTS tut:

Hier findest du im Archiv unter 2009 für jeden Tag eine Idee fürs NICHTS Tun. Weil das eine der schwierigsten Tätigkeiten ist, starten wir in der ersten Phase, Januar, mit 1 Minute. Danach fühlst du dich vielleicht bereit für längere Zeitphasen. Im Februar üben wir dann 2 Minuten, im März 3 Minuten u.s.w. Im Dezember fühlst du vielleicht schon stark genug, 12 Minuten NICHTS zu tun.

Und bitte, hab keinen Spaß daran ; ) NICHTS zu tun ist etwas, was wir nie tun sollten, es kann also keine Freude machen! Oder?
Falls du nicht geduldig sein möchtest, ist das auch OK. Wir wissen, dass Millionen von Menschen nicht fähig sind, NICHTS zu tun, sei also nicht traurig, falls du herausfindest, dass du so bist wie sie. Es ist OK. Alles ist OK.

Fertig? Dann mach jetzt deine Zigarette aus, stoppe das Reden und Denken, schalte die Musik, TV, dein Kind, Nachbar, Telefon aus, oder was auch immer ETWAS tun mag in deiner Nähe.
Es kann sehr hilfreich sein, dich vor deinem Computer gerade hinzusetzen. Aufgerichtet, aber nicht unbequem, so wie es für dich gemütlich ist, kannst du nun den Text des Tages lesen, und wenn du möchtest die Übung ausprobieren.

Wir wünschen dir das Beste,
Christiane Schinkel, SCHINKEL-COMPANY

P.S.: Falls du später dazu kommst, dann könnte es für dich von Nutzen sein, bei 1 anzufangen. Dann machst du dir eben deinen eigenen Kalender und hast Neujahr mitten im Jahr : )

21. April 2009

111 - Verstehen

"Dafür habe ich kein Verständnis...!"

Je weniger Einblick wir in die Hintergründe nehmen, desto fremder kann uns ein Verhalten erscheinen.
Wenn wir dann beginnen, zu bewerten, gelingt es uns
umso weniger, Verständnis aufzubringen.

Eigentlich hat das wohl weniger damit zu tun, dass es nicht zu verstehen ist, sondern mehr damit, dass wir uns in dem Moment nicht in der Lage sehen, zu verstehen.


Start:
Du könntest dir heute klar werden über Verhaltensweisen, die du selber pflegst, und denen du kein Verstehen entgegenbringen kannst.

Wann handelst du so, wie du es vielleicht gar nicht möchtest, und verurteilst dich dafür?
Wenn du dich selbst mit Augen des Verstehens und der Liebe anschaust, wenn du dir selbst Offenheit und Toleranz zugestehst, dann kannst du Frieden haben mit dir.

Löse die Verspannungen in deinem Gesicht, vor allem in deinem Mund, löse die Zunge und den Kiefer, lächle oder lächle halb, und atme 3 Minuten und 46 Sekunden, tu NICHTS, nur für dich : )


Verstehen und Liebe für mich selbstFriedensgedanken für Senegal : )


Verständnis entsteht aus Großzügigkeit, Offenheit und Toleranz.
Verstehen auch für scheinbar 'Unverständliches' aufzubringen, ist eine Gabe
, die maßgeblich dazu beiträgt, in Frieden zu leben.

Vor allem unseren eigenen...

20. April 2009

110 - Wozu ist Abneigung gut?

Abneigung geht meistens damit einher, dass man etwas 'nicht will'.

Nichtwollen führt oft dazu, dass genau das angezogen wird...eben weil man sich so stark auf das konzentriert, was man 'nicht will'.


Abneigung kann uns allerdings auch helfen!
Und zwar dabei, zu erkennen, was wir wollen. Oder was wir uns vielleicht unbewusst selbst untersagen und deshalb bei anderen als unangenehm empfinden?
Wir brauchen die ganze Chose ja nur umzudrehen!


Wer zum Beispiel eine Abneigung dagegen hat, dass Menschen
sich von anderen aushalten lassen, kann schlussfolgern, dass das, was er/sie will, Menschen sind, die ihre Verantwortung annehmen. Oder dass sie vielleicht gern selbst unterstützt werden möchten und sich das nur nicht zugestehen?
Oder wer zum Beispiel eine Abneigung gegen vulgäre Sprache hat, kann schlussfolgern, dass er/sie gepflegte Ausdrucksweise will. Oder dass er/sie selbst unbewusst ein Thema damit hat?
Wer vielleicht eine Abneigung gegen Unbekanntes hat, kann schlussfolgern, dass er/sie wohl lieber das Vertraute möchte. Oder dass vielleicht der Wunsch nach Unbekanntem durch Angst oder andere unbewusste Einflüsse unterdrückt wird?

So kann uns jede Abneigung etwas von uns selbst zeigen.
Wenn wir dahinter schauen, können wir viel von uns lernen.

Das ist doch ein schöner Nebeneffekt, oder?



Start:
Du könntest dir heute mal überlegen, welche deiner Abneigungen (falls du welche hast) du erkennen
und umdrehen kannst in die Erkenntnis darüber, was du wirklich willst!
Danach könntest du die Abneigung aufgeben. Denn sie hat ja nun ihren Sinn erfüllt : )

Entspanne dein Gesicht, löse die Anspannungen in Kiefer und Zunge, Halblächeln für deine Schönheit ; ) Atme bewusst und ruhig, in deinem natürlichen Rhythmus, spüre die Atmung in deinem ganzen Körper. Nimm die Geräusche um dich herum wahr. Einatmend weißt du, dass du einatmest, ausatmend weißt du, dass du ausatmest. Ein - Aus.


frei von Abneigung - ohne gleichgültig zu werdenFriedensgedanken für Australien : )


So wie es wichtig ist, auf unsere inneren Bedürfnisse zu hören, ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass wir uns wohl fühlen. Wir müssen also nichts hinnehmen, was uns nicht gut tut!

Sobald wir allerdings erkannt haben, was die Abneigung uns zeigt, könnten wir darauf verzichten, sie weiter zu pflegen.

Wir können aufhören, an Abneigung anzuhaften, ohne dabei gleichgültig mit dem Thema umzugehen : )

19. April 2009

109 - Anhaften oder Abheften?

Wenn Vergangenes täglich in die Gegenwart geholt wird, kann Vergangenheit dann wirklich vergehen?
Eher nicht, oder?

Denkmäler, Memorials
und kulturelle Überlieferungen nutzen diesen Effekt, um Geschichte von Generation zu Generation zu tragen.

Erinnerungen freudiger Art können Energie in unsere Gegenwart bringen; ebenso Erinnerungen schwieriger Art.

Was passiert, wenn wir an schwierigen Erinnerungen, Enttäuschungen, Vorstellungen oder Erwartungen festhalten?
Wenn wir uns an sie heften und sie auf diese Weise sehr lebendig in unsere Gegenwart bringen?
Tut uns das gut?


Start:
Heute könntest du die Wirkung unschöner
und schöner Erinnerungen vergleichen. Das ist die ganze Übung.

A) Nimm bitte eine ungemütliche Erinnerung, die für dich ärgerlich genug war, dich wieder und wieder, über Wochen, Monate oder vielleicht sogar Jahre daran zu erinnern. Welche dir auch jetzt schwierige Gefühle bereitet, wenn du sie vergegenwärtigst.
Wähle eine leichte Situation, in der niemand wirklich zu Schaden gekommen ist.
Atme bewusst ein und aus, entspanne dein Gesicht, beobachte die Gefühle, die nun in dir auftauchen.

B) Erinnere dich jetzt an eine freudige Situation, und hole sie damit aus der Vergangenheit in die Gegenwart.
Nimm dir eine schöne Erinnerung, vielleicht eine Heldentat oder eine andere besondere Freude, die dir widerfahren ist.
Atme
auch jetzt bewusst ein und aus, entspanne dein Gesicht, beobachte die Gefühle, die nun in dir auftauchen.


Frei von AnhaftungFriedensgedanken für Bhutan : )


Welche Gefühle hast du bei beiden Erinnerungen empfunden? Konntest du einen Unterschied zwischen der schönen und der unschönen Erinnerung bemerken? Wenn ja, welchen?

Erinnerung kann hilfreich sein, um aus der Vergangenheit zu lernen.
Wenn wir jedoch an Erinnerungen, Wünschen oder Vorstellungen anhaften, wie frei sind wir dann für eine unvoreingenommene Gegenwart?

Schwierige Erinnerungen, die sich bis heute in unser Leben ziehen, zu verarbeiten, ist in jedem Fall sehr wichtig.
Dafür gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten.

Ein Anfang kann sein, im Moment des Wiederauflebens der schwierigen Gefühle, einfach NICHTS zu tun: zu atmen und sich der absoluten Gegenwart bewusst zu sein.
Die Vergangenheit ist vergangen. Was wir aufleben lassen, ist nur die Erinnerung...

18. April 2009

108 - Aufhören zu warten

"Das ist ja wohl das Mindeste, was man erwarten kann, oder?"

Was bedeutet es, etwas zu erwarten?
Eigentlich sagt es ja schon das Wort: er-WARTEN.


Klar, könnte man machen.
Wenn man genug Geduld hat, zu warten, bis es
vielleicht so passiert, wie man es er-wartet...
Und auch bereit ist, damit zurechtzukommen, wenn es anders kommt...

Dazu könnte es hilfreich sein, Geduld und Vertrauen in uns zu stärken.


Start:
Du könntest Dich heute mal an Erlebnisse erinnern, bei denen du etwas erwartet hast, was sich dann nicht erfüllt hat.
Welches Beispiel hast du erlebt, bei dem die unerwartete Lösung im Nachhinein sogar richtig gut für dic
h war?

Vielleicht hast du dich schonmal auf etwas gefreut, was leider ausfiel; und dann rief zufällig jemand überraschend an und lud dich zu etwas anderem ein?
Oder bist du
schonmal einkaufen gegangen, weil du dringend ein bestimmtes Kleidungsstück brauchtest, was es leider nirgends gab; und zufällig dann fandest du etwas, was du schon lange gesucht hast?
Oder hast du zum Beispiel zum Geburtstag etwas Bestimmtes erwartet, und dann etwas ganz anderes bekommen; was eigentlich viel besser war?

Entspanne dich und dein Gesicht, Mund, Kiefer, Zunge lockern, Halblächeln, atme ruhig ein und aus, spüre den Atem an deiner Nase, 3 Mal oder 3 Minuten 36 Sekunden, wie du möchtest : ) Dazu könntest du denken "Geduld und Vertrauen"



Geduld und Vertrauen
Friedensgedanken für Norwegen : )



Es ist OK, wenn wir dies oder das er-warten möchten. Solange wir die nötige Geduld und Ausdauer mitbringen. Denn es kann vielleicht sehr lange dauern, bis sich das erfüllt, was wir er-warten wollen.

Wir könnten natürlich auch aufhören, etwas zu er-warten.
Und anfangen, die Dinge einfach anzunehmen.

Wir dürfen immer wieder überrascht sein, was dann alles drin ist!

17. April 2009

107 - NICHTSTUN Timer

Heute kannst du 3 Minuten und 34 Sekunden NICHTS tun.

Das ist schon ziemlich viel!

Damit du dich entspannen kannst, könntest du dir einen Wecker stellen.
Hier - Jetzt - Online!


Start:
Wenn du heute in Ruhe atmen möchtest, klicke auf http://onlineclock.net/
und stelle dir den Wecker auf die Zeit ein, die du dir heute nehmen möchtest.

Achte dabei darauf, dass du deine Lautsprecher sehr leise einstellst.
Deine Wahrnehmung nach dieser langen Zeit des NICHTS wird sehr sensibel sein. Bei laut eingestelltem Signalton könntest du dich
erschrecken.

Entspanne dich, löse alle Verspannungen in deinem Gesicht, lasse ein Halblächeln zu, löse Zunge und Unterkiefe
r. Atme bewusst, ein - aus : )


Einatmend weiß ich, dass ich einatme
Ausatmend weiß ich, dass ich ausatme

Friedensgedanken für Weißrussland : )



http://www.youtube.com/user/onlinealarmclock

16. April 2009

106 - Beschützt sein

Angst ist eine sinnvolle Fähigkeit, wenn es zum Beispiel um das Überleben in der wilden Natur geht.

Stünden wir
zum Beispiel eines Tages unvermittelt einem Säbelzahntiger gegenüber, könnte uns die Angst davor bewahren, dem Tier naiv in die Fänge zu laufen. Das Adrenalin, was bei der Erscheinung des Säbelzahntigers in uns ausgeschüttet würde, würde uns außerdem hilfreich unterstützen.

In der heutigen Zeit gibt es nur selten Situationen dieser Art. Somit ist Angst eigentlich oft überflüssig geworden.

Und doch empfinden wir mehr oder weniger häufig Angst. Manchmal hält sie uns sogar von unserem Glück ab.


Was tun?


Start:

Du könntest dir heute Situationen vor Augen führen, in denen du dich einer Angst ausgeliefert sahst, die wenig hilfreich für dich war.

Statt gegen die Angst zu kämpfen, kö
nntest du einfach dein Sicherheits- und Schutzgefühl stärken.

'Jede bewusste Einatmung bringt mir Si
cherheit - jede bewusste Ausatmung bringt mir Schutz.'


sicher und beschütztFriedensgedanken für Togo : )



Du könntest heute beginnen, aufzuhören, dich durch deine Angst schwächen zu lassen.

D
ie Wörter 'sicher und beschützt' über den Tag verteilt zu denken, stärkt für ängstliche Situationen. Damit kannst du dich auf unbewusster Ebene unterstützen.

15. April 2009

105 - Garten der Talente

Wir Menschen sind enorm begabte Wesen. Genau betrachtet Multitalente.

Wir haben die Möglichkeit, jedwede Form von Verhalten in uns zu entwickeln.
Man könnte unser Leben fast wie einen Garten betrachten, in dem alles wachsen kann. Unsere Natur bietet uns ein großes Sortiment an verfügbaren Samen an.

Wir entscheiden, welche von den Samen wir bewässern und pflegen, und welche wir einfach austrocknen.

Das hat den Vorteil, dass wir unsere Energie bewusst für die Pflanzen, die uns gut tun, einsetzen können. Wenn wir sie bewusst wässern, ist es diesen Pflanzen möglich, zu wachsen.



Start:
Du könntest heute auswählen, welche 'Samen' du in Zukunft mehr pflegen möchtest, und welche du lieber 'trocken legen' möchtest.

Wir alle haben zum Beispiel die Anlagen für Liebe und Hass, Mitgefühl und Egoismus, Glück und Unglück, Freude und
Traurigkeit, Gleichmut und Aufregung, Gelassenheit und Ärger, Ruhe und Hetze, Entschiedenheit und Unentschlossenheit, Fleiß und Faulheit, Angst und Mut, Bescheidenheit und Gier, Ruhe und Lärm und vieles vieles andere.

Entspanne dein Gesicht mit einem Halblächeln, atme ruhig und bewusst ein und wieder aus.


Samen der Freude und des Glücks
erkennen und berühren

Friedensgedanken für Lesotho : )



Je dichter die Pflanzen wachsen können, deren Samen wir gewässert haben, desto weniger Raum bleibt für die Pflanzen, die wir im Garten unseres Lebens eher gern vermeiden.

'Wässern' wir den Gleichmut, bleibt also weniger Raum für die Aufregung. Je mehr wir Gelassenheit
'wässern', desto weniger Raum findet der Ärger. usw...

14. April 2009

104 - Freiheit pflegen

In der Regel beschreibt Freiheit die Abwesenheit von etwas.
Zum Beispiel
die Abwesenheit von Zwängen bzw. Beschränkungen.

Dabei kann es sich um äußere wie auch innere Zwänge oder Beschränkungen handeln.

Wie frei sind wir eigentlich wirklich?


Start:
Du könntest dir heute eine innere Beschränkung vor Augen halten, die deine Freiheit verhindert.

Empfindest du zum Beispiel manchmal Ärger oder Angst oder Kummer oder Sorgen? Dann könntest du dir heute wünschen, frei davon zu sein.

Entspanne dich jetzt, löse die Anspannung im Gesicht mit einem Halblächeln, löse die Spannungen in deinem Mund, Kiefer, Zunge. Atme nun bewusst ein und aus, spüre deine Atmung in deinem Körper : )



Möge ich frei sein von
Ärger, Angst, Kummer und Sorgen

Friedensgedanken für Andorra : )


Die eigene Freiheit hört immer dort auf, wo sie die Freiheit von anderen einschränkt.

Wenn wir uns
allerdings erlauben, frei von Ärger, Angst, Kummer und Sorgen zu sein, pflegen wir nicht nur unsere eigene Freiheit, sondern auch die der anderen.

Das ist im Grunde eine gute Tat für das Allgemeinwohl : )

13. April 2009

103 - Bauch stärkt Rücken

"Bei Rückenschmerzen hilft meistens, die Bauchmuskulatur zu stärken."

Wie bitte? Welche Sprechstunde soll das denn sein?

Nun ja, tatsächlich begründen sich die meisten Rückenschmerzen durch zu schwache Bauchmuskulatur.

Wie im echten Leben ; ) Wenn wir ein Problem haben, hilft es fast immer, an anderer Stelle, nämlich bei uns, nach einer Ursache zu suchen. Und wenn wir in uns etwas verändern, löst sich auch unsere Schwierigkeit. Ganz leicht : )


Start:
Heute könntest du überlegen, welches Problem dir zu schaffen macht. Nun stell dir vor, dass du bei dir etwas verändern kannst und sich damit das Thema auflöst.

Wenn andere dich aus
nutzen, dann könntest du dich fragen, inwiefern du es vielleicht unterstützt. Wenn andere dich respektlos behandeln, dann könntest du dich fragen, inwiefern du es wohl zulässt. Wenn andere dich festhalten, dann könntest du dich fragen, inwiefern du dir vielleicht selbst deine Freiheit einschränkst.


Mein Unwohlsein zeigt mir,
was ich ändern kann
Friedensgedanken für Irland : )


Das Gute an dieser Erkenntnis wäre, dass wir aufhören können, uns zu erschöpfen im Kampf GEGEN das Problem (Rücken). Wir können etwas an uns ändern (Bauch) FÜR die Verbesserung unserer Situation. Schmerzfrei...

Die Lösung liegt bei uns. Wir sind der Bauch ; )))

12. April 2009

102 - Fluchtgedanken

"Manchmal würde ich am liebsten flüchten, und alles vergessen..."

Ja. Das Gefühl kennen wir wohl alle.
Und dann?

Was ist, wenn wir fliehen, vor unseren Problemen, vor Menschen, vor Situationen? Sind sie damit gelöst? Wenn ja, wäre das eine Lösung, über die wir nachdenken können.

Meist jedoch handelt es sich um Dinge, die sich gerade dann nicht lösen, wenn wir davor weglaufen.
Probleme, vor denen wir fliehen, holen uns doch meistens früher oder später wieder ein. Denn man nimmt sich immer mit, überallhin...

Wenn wir präsent bleiben, können wir unsere Probleme lösen.
Eins nach dem anderen, alles zu seiner Zeit.


Start:
Du könntest dich heute an eine Situation erinnern, in der du den Impuls zu flüchten hattest.

Vielleicht bist du immer wieder demselben Typ Mensch begegnet, und flüchtest nun vor jeder neuen Beziehung? Oder du hast Angst, den Anforderungen des Lebens zu begegnen, und flüchtest dich zurück in eine Kindheit ohne Verantwortung?
Vielleicht flüchtest du dich in Arbeit, weil du es schwer aushältst, dir zuzugestehen, dass Dinge in deinem Leben sich ändern müssten, damit du glücklich werden kannst? Oder vielleicht fühlst du dich überfordert, und flüchtest dich durch den Konsum von geeigneten Mitteln ins Vergessen?

Entspanne dich, entspanne deinen Kiefer und deine Zunge, löse deine Gesichtsmuskulatur, lass ein Halblächeln in dein Gesicht. Atme bewusst ein und aus, ruhig - stark, frei - glücklich


Ich entscheide jetzt, leicht durchs Leben zu gehen Friedensgedanken für Deutschland : )



Was auch immer es ist, was dich zum flüchten bringen könnte: Wenn du bei dir bleibst, dir vertraust und dich der Sache stellst, dann bist du frei, alles zu deinem Wohl zu verändern. Es ist deine Entscheidung...

11. April 2009

101 - In den Bauch atmen

Manche sprechen von Intuition. Andere von Bauchgefühl.

Intensive Gefühle zeigt sich oft im Bauch, zum Beispiel Angst oder Wut oder auch Verliebtsein - in diesem Fall mit Schmetterlingen : )

Der Bauch scheint besonders befähigt zu sein, uns unsere Gefühle fühlbar zu machen.

Wenn das so ist, dann kann er frischen Atem bestimmt gut gebrauchen ; )


Start:
Du könntest heute in deinen Bauch hineinatmen. Das ist die ganze Übung.

Wenn du dich aufgerichtet hinsetzt, achte auf einen geraden Rücken. So, dass du das Gefühl hast, du sitzt gerade, Wirbelsäule lang, Kopf wie bei
einer Marionette am höchsten Punkt nach oben gezogen, Kinn ein wenig an die Brust gezogen. Dann entspanne alle, wirklich alle Bauchmuskeln, so dass du wahrscheinlich einen runden Bauch bekommst, auch wenn du normalerweise einen flachen Bauch hättest. Löse alle Muskulatur, die deinen Bauch halten würde. Es geht auch im Liegen, wenn du möchtest.

Nun atme bewusst, tief und ruhig, bis in den letzten Winkel deines Bauches. Fülle deinen Bauchraum mit frischem Atem, bis er ganz gefüllt ist, und lasse dann die Luft völlig herausströmen. Du kannst dir den Weg des Atems vorstellen, wie in Übung 28 beschrieben. Spüre deinen Bauch runder werden, wenn er mit Luft gefüllt wird, und flacher, wenn die Luft ausströmt. Wenn du möchtest, nimm dir 3 Minuten, 22 Sekunden : )


Frische Luft - erfrischter GeistFriedensgedanken für Katar : )


Wie fühlte sich das für dich an? Konntest du deinen Bauch anders spüren, als bei flacher, angespannter Atmung?

In den Bauch hineinzuatmen, könntest du auch probieren, wenn du dort ein schwieriges Gefühl wie zum Beispiel Wut oder Angst verspürst.
Du könntest dann mal darauf achten, wie sich das Gefühl im Bauch weiterhin anfühlt; ob es bleibt, wie es war, oder ob es sich ändert. Vielleicht wird es angenehmer für dich?

10. April 2009

100 - Guter Stimmung, schlechter Stimmung

Gute Stimmung, schlechte Stimmung...das kennt man ja. Heut so, morgen so.
Aber was genau ist eigentlich eine Stimmung?

Kommt das vielleicht von Stimme oder stimmen? Könnte was dran sein. Was ist dann eigentlich Stimmungsmache?

Was können wir in unseren inneren Dialogen
hören, wenn wir schlechter Stimmung sind? Wenn wir mal genau hinhören...

Und was hören wir, wenn wir guter Stimmung sind?

Und was passiert, wenn wir schlechter Stimmung sind, und unserer Stimmung eine neue Stimme verleihen? Wenn wir sie...neu stimmen : )


Start:
Heute könntest du darauf achten, was dir deine innere Stimme alles erzählt, wenn du schlechter Stimmung bist.

Und du könntest bemerken, was sie dir erzählt, wenn du guter Stimmung bist!
Und wie hören sich deine inneren Dialoge an, wenn du hervorragender oder gar entsetzlicher Stimmung bist?

Entspanne dich und deinen Körper, entspanne dein Gehirn. Bringe die Stimmen in dir für ein kleines Weilchen zum Schweigen, ganz besonders, falls du heute mieser Stimmung wärest...Nimm dir 3 Minuten und 20 Sekunden, wenn du möchtest...
Richte dich gerade auf, Kinn etwas zur Brust gezogen, so kann sich der Hals schön gerade ziehen. Löse die Anspannungen in Unterkiefer und Zunge, lockere deine Bauchmuskeln, Halblächeln : )
Atme bewusst und spüre dabei deinen Körper. Mit deiner inneren Stimme könntest du nun etwas angenehmes Denken, etwas Aufbauendes, etwas, das dir gut tut:

Glück ist auch für mich daFriedensgedanken für Japan : )


Warst du in der Lage, deiner Stimmung zuzuhören? Wenn es noch nicht gelang, sei weiter aufmerksam. Immer dann, wenn du dich in schwieriger Stimmung befindest, könntest du genau hinhören, was deine Stimme in dir sagt...

Wenn es dir bereits gelungen ist, dann hast du den ersten wichtigen Schritt erreicht!
Dann könntest du nämlich das nächste Mal bei schlechter Stimmung erkennen, was dich vielleicht genau dort hängen lässt, worauf du gerade eingestimmt bist...

Du könntest von nun an 'schlechten' Stimmungen 'gute', das heißt aufbauende, mutmachende, hilfreiche Stimmen entgegensetzen.
Und dich einfach in eine andere Stimmung versetzen, wenn du möchtest.

9. April 2009

99 - Selbstlos machen

"Tue Gutes und rede darüber."

Ja, das ist gut.
Niemand sollte sein Licht unter den Scheffel stellen; wir dürfen darüber sprechen, was wir tun, und natürlich dürfen wir andere daran teilhaben lassen. Mit zuviel Bescheidenheit ist uns und unseren Anliegen schlecht gedient.

Wenn wir uns jedoch angewöhnen, nur noch Gutes zu tun, um dann darüber zu reden, dann tun wir uns selbst keinen Gefallen mehr.

Gutes zu tun,
wenn es zum Wohle aller ist, ohne dafür Lob einzukassieren, hat einen besonderen Wert. Nämlich den Wert der Selbstlosigkeit. Der wiegt sogar doppelt...


Start:
Heute könntest du eine gute Tat vollbringen, und es niemandem erzählen. Weder heute, noch später.

Das ist die ganze Übung : )

Entspanne deinen Mund, löse Zunge und Kiefer, richte dich auf. Halblächeln. Entspanne deine Bauchmuskulatur, genieße deine natürliche Körperform, spüre die Luft in den Nasenwänden und unter der Nase, wenn du bewusst ein- und ausatmest.

atmen und lächeln
Friedensgedanken für die Seychellen : )


Wenn du Friedensgedanken in ein Land sendest, das du nicht kennst, zu Menschen, die du nicht kennst, dann ist das eine gute Tat.
Wenn du niemandem davon erzählst, ist das auch noch selbstlos.

Wie einfach das sein kann, oder?

8. April 2009

98 - Kann passieren - nimms leicht : )

"Eigentlich weiß ich doch, dass ich ruhig bleiben könnte, und trotzdem habe ich mich eben total aufgeregt. Wegen so einer Lappalie..."

Ja, so etwas kann passieren : )
Zu wissen, dass und wie etwas geht, muss noch nicht bedeuten, dass wir es ab sofort immer hinbekommen.

Erstmal ist wichtig, sich der eigenen Reaktion bewusst zu werden.

Wenn wir also schon während wir uns aufregen, oder vielleicht auch erst kurz danach, bemerken, dass wir uns unnötig aufregen, ist das der erste Schritt.
Nächstes Mal ist es uns vielleicht früher bewusst und wir können uns gleich beruhigen. Atmen, lächeln, Ruhe bewahren, gut : )

Schritt für Schritt kann man alte Gewohnheiten ablegen und sich neues Verhalten angewöhnen. Manches geht leicht, anderes dauert eben ein wenig länger.

Hab Geduld und Verständnis mit dir und den anderen, da liegt der Schlüssel : )



Start:
Heute könntest du dich an eine Situation erinnern, in der du besseren Wissens kurz die Ruhe verloren und dich in Aufregung hineinziehen lassen
hast.

Vielleicht war jemand unhöflich zu dir,
weil er/sie selbst ein Problem hat, und du hast, statt gleichmütig zu reagieren, das Angebot angenommen und auf die Unhöflichkeit reagiert?
Oder jemand hat dich an einem wunden Punk
t verletzt, weil er/sie selbst ein Problem hat, und du hast das Angebot angenommen und bist voll drauf eingestiegen?
Oder vielleicht
hast du selbst ein Problem, um das du dich noch nicht hinreichend gekümmert hast, und deshalb hast du das Angebot des herunterfallenden Gegenstandes angenommen, und bist kurz mal ausgerastet?

Enstpanne dich, löse all die Verspannungen in deinem Gesicht und Mund, löse Zunge und Kiefer, lächle über dich und freue dich, dass du auf dem Weg bist. Atme ruhig und frei, löse deine angespannten Bauchmuskeln, werde weich und nimm deinen ganzen Körper wahr, während du ein- und ausatmest.


zuversichtlich
Friedensgedanken für Tibet : )



Nimm es leicht, das passiert in den besten Familien.
Beim nächsten Mal übst du einfach wieder und dann gelingt es dir noch besser : )

7. April 2009

97 - Glück im Unglück

"Alles ist relativ."
Wenn das stimmt, dann wären auch Glück und Unglück relativ.

Und tatsächlich, wie oft erlebt jemand etwas als glücklichen Umstand, während dies für einen anderen als unglücklicher Umstand empfunden wird.

Unglück ist demnach keine feste Größe.
Somit wäre uns also die Möglichkeit gegeben, 'unglücklich' definierte Situationen als
'eher glücklich' zu empfinden.

Das geht, tatsächlich. Wir könnten das in kleinen Schritten entdecken lernen.


Start:
Heute könntest du dich an deine letzte als 'Unglück' empfundene Situation erinnnern. Nimm etwas relativ Leichtes.

Vielleicht bist du unglücklich verliebt oder unglücklich verlobt? Oder du hast etwas verloren, was dir wichtig war? Oder ist dir etwas kaputt gegangen?

Du könntest dir jetzt, wenn du die Situation erinnerst, vorstellen, was noch schlimmer wäre. Zum Beispiel...ach, da ist deine Fantasie sicher groß! Was wäre noch viel schlimmer, als das, was du erlebt hast?
Nun führ dir schnell dein 'Unglück' vor Augen: Hast du ein 'Glück', dass dir nur das widerfahren ist!!! Du kannst dich freuen!!!

Entspanne deinen Mund, deinen Kiefer, mit einem Halblächeln im Gesicht atmest du bewusst. Ein - Aus.


glücklich - leichtFriedensgedanken für Tuvalu : )



Mag sein, dass das, was uns widerfahren ist, Grund für Traurigkeit oder andere schwierige Gefühle ist. Wir sollten dann für uns sorgen und die Situation verändern so gut wir können.

Es ist dennoch unnötig, uns unglücklich zu machen.
Wenn wir uns ermöglichen, das Geschehene durch unsere Gedanken beeinflusst anders wahrzunehmen, dann
können wir selbst im 'Unglück' noch lachen.

Wer lacht, dem lacht das Glück : ) Glück im Unglück. Alles ist relativ.

6. April 2009

96 - Weiser Rat

"Wenn ich was besser weiß, dann muss ich das ja wohl auch sagen können. Oder etwa nicht?"

Manchmal glauben wir, wir müssten anderen Ratschläge erteilen, auch wenn wir gar nicht darum gebeten werden.


Der Drang, andere zu kritisieren, zu verbessern oder zu korrigieren, entspringt wohl eher dem Gefühl, es besser wissen
zu müssen, als dass er ein Zeichen von Weisheit ist.

Der Weise kann darauf verzichten, anderen
seine Weisheit aufzudrängen. Weil er weiß, dass alles zur rechten Zeit geschieht. Und dass jede/jeder das Recht auf Fehler hat. Genau, wie auch er selbst : )


Start:
Heute könntest du darauf achten,
wie oft am Tage in dir der Impuls entsteht, zu kritisieren, zu korrigieren oder zu verbessern.
Wenn du solch eine Situation entdeckst, könntest du einfach NICHTS tun, atmen, lächeln, und dir denken: "Der Weise schweigt, bis er gefragt wird."

Wenn du noch mehr NICHTS tun möchtest, könntest du das jetzt 3 Minuten und 12 Sekunden tun. Oder auch 2 Minuten oder 1 Minute, solange du eben möchtest.

Entspanne dich, außen wie innen, lockere Körper, Gesicht, Mund und Kiefer, schenk dir ein Halblächeln, und löse deine Gedanken, lass sie vorbei ziehen, atme bewusst ein und aus, spüre deinen Körper.
Einatmend weißt du, dass du einatmest. Ausatmend weißt du, dass du ausatmest.


Ein- Aus
Friedensgedanken für die Ukraine : )


Du könntest dir bewusst machen, dass ein Rat, den jemand durch eine Frage bei dir einholt, etwas anderes ist, als ein ungefragter Rat.
Einen hilfreichen Rat zu geben, wenn man gefragt wird, ist etwas sehr Kostbares.

Wenn du das Gefühl hast, es könnte für die andere Person hilfreich sein, deinen guten Rat zu hören, dann darfst du fragen, ob er/sie deinen Rat möchte.

Die Person darf frei entscheiden, ob sie deinen Rat möchte oder lieber nicht. Das zu akzeptieren ist weise : )

5. April 2009

95 - Nur für heute

Wenn wir etwas an uns ändern wollen, erscheint uns das manchmal groß und schwer.

Immerhin würden wir etwas
ändern, was wir schon lange pflegen; eine Angewohnheit oder ein Verhaltensmuster aufzulösen, kann doch nicht leicht sein? Oder??

Du könntest dir die Veränderung nur für heute vornehmen.
Schon fühlt es sich kleiner an und, zack, auch viel viel leichter : )



Start:
Nur für heute könntest du etwas, was du an dir verändern möchtest, mal anders machen.


Wenn du normalerweise vielleicht schnell ungeduldig reagierst, könntest du nur für heute mal geduldig sein.
Wenn du oft zu spät kommst, könntest du nur heute mal pünktlich sein.
Wenn du vielleicht meistens deine Haare im Waschbecken liegen lässt, könntest du sie nur für heute nach dem Waschen wegräumen.


Entspanne dich, setze dich aufrecht hin, deine Wirbelsäule , Hals und Kopf stellen eine Gerade dar, atme frei ein und aus, löse deinen Mund, Zunge und Kiefer, Halblächeln : )


Nur für heuteFriedensgedanken für Mali : )



In den 12 Stunden des Tages kannst du das Gute tun. Vielleicht würde es dich entmutigen zu denken, dass du es das ganze Leben durchsetzen müsstest.

4. April 2009

94 - Gelassenheit

Innere Ruhe - Gemütsruhe - Gelassenheit.
"Hab ich nicht", denkst du? "Und, woher soll die wohl kommen?
"

Nun, da sie eine innere Einstellung ist, kann sie wohl auch nur da drinnen, also in uns, eingestellt werden.

Wie sich beim Radio unterschiedliche Sender einstellen lassen, haben wir auch in uns die freie Wahl, das einzuspielen, was wir 'hören' wollen.

Gerade wenn wir uns aufregen oder gestresst sind, können wir bewusst ein anderes Programm wählen.



Start:
Heute könntest du dir eine Situation vorstellen, in der du häufig mit Aufgeregtheit reagierst. Nimm dir ein leichtes Beispiel.
Vielleicht regt es dich auf, wenn dein Mitbewohner mal wieder Haare im Waschbecken hinterlassen hat? Oder vielleicht hat jemand eine Angewohnheit, die du über hast? Oder du stehst manchmal unter Zeitdruck, und genau dann mislingen Dinge?

Entspanne dich in dem Moment, wenn du die Erinnerung der Situation vor Augen hast. Löse all deine angespannten Muskeln im Gesicht, löse Stirn, Wangen, Mund, Kiefer, Zunge.
Automatisch wird sich dein Mund zu einem kleinen Halblächeln formen, du könntest es fühlen, wenn du aufmerksam dein Gesicht empfindest.
Atme einmal tief ein und aus, und weiterhin ruhig und fließend, ein - aus, bemerke, wenn du einatmest, bemerke, wenn du ausatmest.
Fühle den Luftzug unter deiner Nase.
Dazu könntest du die Wörter '
alles ok - gelassen' denken.


alles ok - gelassen
Friedensgedanken für Jemen : )


Wie hat sich die Erinnerung angefühlt, als du einfach geatmet und die Wörter 'alles ok - gelassen' gedacht hast? Wie hast du die Situation mit deinem Lächeln auf den Lippen empfunden?

Wenn wir uns auf die Fähigkeit der Gelassenheit einstellen möchten, dann können wir das tatsächlich tun. Ganz leicht sogar : )

Es geht am leichtesten, wenn wir einfach atmen, unvoreingenommen, ohne zu er-warten, zu werten, zu verurteilen.


3. April 2009

93 - Ich sehe dich

Wenn wir den Eindruck entwickeln, die Gegenwart von bestimmten Menschen sei für uns selbstverständlich, kann es passieren, dass wir aufhören, sie wirklich wahrzunehmen.

Oft
sehen wir unsere Kinder, Partner oder Eltern nicht mehr als das, was sie sind: Geschenke des Augenblicks; kostbar, einzigartig und vergänglich.

Wir verwenden viel Kraft für die Arbeit, für andere Menschen,
für Fernsehen, manchmal sogar für Streit. Doch für die, die uns am nächsten sind, nehmen wir uns oft keine Zeit.

Was, wenn
sie pötzlich nicht mehr da wären?


Start:
Du könntest heute überlegen, welchen Menschen du oft als Selbstverständlichkeit behandelst, obwohl
du ihn gern hast.
Wie würdest du dich fühlen, wenn
dieser Mensch plötzlich weg wäre, für immer verschwunden, nicht mehr da... Was würdest du der Person gerne sagen, wie würdest du die Zeit mit ihm/ihr verbringen?

Du könntest von nun an jeden Moment so behandeln, als wäre es der einzige, den ihr habt.

Entspanne Kiefer, Zunge und Gesicht, Halblächeln, atme bewusst ein und aus, ruhig und klar, freue dich
heute, über das Leben und über die Menschen, die dir nah sind.


Dieser Moment ist einzigartig -
ich sehe dich
Friedensgedanken für Gambia : )



Wenn du mit jemandem in Streit liegst, könntest du ihn heute beenden. Du könntest Frieden schließen. In dir. Für euch.

Wenn du jemand vernachlässigt hast, könntest du der Person heute deine wahre Aufmerksamkeit schenken. Du könntest dein Kind oder deinen Partner ansehen, ihn/sie wirklich ansehen. Du könntest ihm/ihr sagen "Ich sehe dich. Ich bin für dich da."

Wenn du jemanden liebst, könntest du ihm/ihr heute sagen "Ich freue mich, dass du
da bist. Ich liebe dich."

2. April 2009

92 - Eile langsam

"Wenn du es eilig hast, geh langsam"

Wieso? Damit wir zu spät kommen??
Ach, schnick schnack!
Geh ruhig langsam, denn Eile ist ein Zeichen von fehlendem Vertrauen.

Unsere Ziele erreichen wir mit Vertrauen, Ruhe und Beständigkeit am Ende viel schneller, als wenn wir losstolpern und dann über unsere eigenen Füße fallen...


Start:
Du könntest dich heute an ein Ziel
erinnern, das du erreichen möchtest.
Welches Ziel, welcher Wunsch fällt dir ein? Schreibe ihn auf.

Wenn du möchtest, könntest du dir jetzt das Ergebnis vorstellen, als Geschichte oder als Film, träume davon, male es dir aus, in den buntesten Farben, Gerüchen, Geräuschen, Gefühlen. Freue dich schon darauf!
Du darfst darauf vertrauen, dass du dieses Ziel erreichst...wenn es zum Wohle aller ist, kommt es auf das Tempo nicht an. Gehe einfach deinen Weg, ruhig und besonnen, voller Vertrauen : )

Atme bewusst ein und aus, entspanne dich völlig, löse alle Verspannungen in deinem Körper, in deinem Gesicht und Mund, löse Zunge und Unterkiefer. Mit einem Halblächeln lässt du gute Gefühle zu.
Einatmend spürst du wie du einatmest, ausatmend spürst du wie du ausatmest. Ein - Aus : )


ruhig und besonnen
voller Vertrauen
Friedensgedanken für China : )



Wie fühlt es sich für dich an, wenn du in dich vertraust? Wenn du, ohne zu zaudern, in deinen Weg vertraust? Alles kann sich zum rechten Zeitpunkt so entwickeln, dass es gut ist.

Gib dir und den anderen die Zeit, die es braucht, um gut zu werden.

1. April 2009

91 - Illusionär!

Heute ist der 1. April!

In Deutschland pflegen wir die Tradition, anderen möglichst überzeugend unwahre Geschichten zu erzählen.
Wir lösen die erfundene Geschichte dann immer mit dem Ausruf "April, April" auf.
Wie lustig, wenn die anderen darauf reingefallen sind!

Wie reagieren wir also am besten, wenn andere uns etwas erzählen, was sich später als unwahr herausstellt?

Die hilfreichste Situation ist sicher, dem anderen nicht freundlich gesonnen zu sein. Immerhin, er hat uns etwas Falsches erzählt! Uns belogen, obwohl er bestimmt genau wusste, dass es nicht stimmt.


Start:
Heute könntest du dir bewusst werden, wer dir hier und dort etwas Falsches erzählt hat. Etwas, was gar nicht stimmte.

Hat dir zum Beispiel jemand Versprechungen gemacht, von denen er/sie vielleicht schon wusste, dass er/sie
gar nicht einhalten würde?
Hat dir zum Beispiel jemand erzählt, dass er/sie dich liebt, und dann hat er/sie sich total egoistisch verhalten?
Oder hat dir jemand Geschichten erzählt, die am Ende gar nicht wahr waren?

Du solltest dich dann wohl am besten total aufregen,
vielleicht wütend werden, nachts nicht schlafen vor Ärger oder Kummer, richtig Stress machen, den Appetit verlieren, krank werden, den anderen mit Rache strafen usw!!?

April, April!


Ich bringe Frieden
Friedensgedanken für Trinidad und Tobago : )



Du könntest dich entspannen, wann immer dir jemand Unwahrheiten eröffnet, und sie bei der Person lassen.
Es ist ihre Illusion. Du darfst entscheiden, ob du sie annimmst, oder vorbeiziehen lässt wie einen guten Scherz.