Wie man NICHTS tut:

Hier findest du im Archiv unter 2009 für jeden Tag eine Idee fürs NICHTS Tun. Weil das eine der schwierigsten Tätigkeiten ist, starten wir in der ersten Phase, Januar, mit 1 Minute. Danach fühlst du dich vielleicht bereit für längere Zeitphasen. Im Februar üben wir dann 2 Minuten, im März 3 Minuten u.s.w. Im Dezember fühlst du vielleicht schon stark genug, 12 Minuten NICHTS zu tun.

Und bitte, hab keinen Spaß daran ; ) NICHTS zu tun ist etwas, was wir nie tun sollten, es kann also keine Freude machen! Oder?
Falls du nicht geduldig sein möchtest, ist das auch OK. Wir wissen, dass Millionen von Menschen nicht fähig sind, NICHTS zu tun, sei also nicht traurig, falls du herausfindest, dass du so bist wie sie. Es ist OK. Alles ist OK.

Fertig? Dann mach jetzt deine Zigarette aus, stoppe das Reden und Denken, schalte die Musik, TV, dein Kind, Nachbar, Telefon aus, oder was auch immer ETWAS tun mag in deiner Nähe.
Es kann sehr hilfreich sein, dich vor deinem Computer gerade hinzusetzen. Aufgerichtet, aber nicht unbequem, so wie es für dich gemütlich ist, kannst du nun den Text des Tages lesen, und wenn du möchtest die Übung ausprobieren.

Wir wünschen dir das Beste,
Christiane Schinkel, SCHINKEL-COMPANY

P.S.: Falls du später dazu kommst, dann könnte es für dich von Nutzen sein, bei 1 anzufangen. Dann machst du dir eben deinen eigenen Kalender und hast Neujahr mitten im Jahr : )

11. September 2009

254 - Sehnsucht

"Sehnsucht haben. Sich vor Sehnsucht verzehren. Vor Sehnsucht vergehen."

Sehnsucht kennen wir wohl alle in der ein oder anderen Form. Sie ist ein unbefriedigtes, tiefes Verlangen nach jemandem oder etwas.

Man
empfindet dann den Zustand, in dem man sich jetzt befindet, als schwieriger als den, nach dem man sich sehnt.
Das kann zu einem suchtartigen Verlangen nach einem Zustand führen, der anders ist als der jetzige. Wobei unklar ist, ob der Umstand, nach dem sich gesehnt wird, tatsächlich für mehr Glück sorgen würde. Denn er liegt ja
unerreicht in der Zukunft.

In jedem Fall wird der erlebte Augenblick als minderwertiger betrachtet als der angestrebte. Und wie das bei Süchten so ist, hat man oft das Gefühl, der Sucht ausgeliefert zu sein; bis man verzehrt ist, oder sogar daran vergangen...Autsch, das kann weh tun.


Start:
Heute könntest du überlegen, wann du Sehnsucht empfindest. Versuche mal, die Stärke deiner Sehnsucht einzuordnen.

Hat die Sehnsucht keine oder leichte Auswirkungen auf dein 'Jetzt'? Oder kannst du Verhaltensveränderungen
beobachten, wie zum Beispiel Verlust von bestimmten Fähigkeiten? Oder bist zu zeitweise in deinem 'normalen' Leben sogar sehr blockiert?

Entspanne dich, löse Anspannungen im Gesicht, im Mund, in deinem Gehirn. Halblächeln. Lass aufsteigende Gedanken mit der nächsten Atmung wieder ziehen, und führe deine Konzentration freundlich und
immer wieder klar zurück zu deinem Atem. Hier und Jetzt : )


ich bin hier
ich bin jetzt


Der Schmerz, der durch unbefriedigte Sehnsucht entsteht, kann nur auftauchen, weil wir selbst der Sucht 'nach etwas' so großen Raum geben.
Je größer unsere Flucht aus dem 'Jetzt' ist, desto größer ist die Beeinträchtigung auf unser Leben.

Wenn wir uns
durch bewusste Atmung immer wieder zurück in die Jetzt-Zeit holen, dann wird zumindest für diese Zeit der Schmerz nachlassen können.

NICHTS als Atmen. Das reicht schon. Je öfter, desto besser. Je länger, desto wirksamer.

10. September 2009

253 - Mir und dir verzeihen - cool!

Wer sich selbst nicht verzeihen kann, könnte Schwierigkeiten haben, Anderen zu verzeihen.

Verzeihen hat etwas mit Großzügigkeit zu tun. Wer Schwierigkeiten hat,
sich selbst großzügig Fehler und Fehlschritte im Leben zu verzeihen, der wird dies wahrscheinlich auch nur sehr begrenzt anderen gönnen.

Wer seine eigenen Fehler ertragen oder sogar annehmen kann, der weiß auch wie es anderen ergeht, und kann ihnen deshalb leichter ihre Fehler nachsehen und/oder verzeihen.


Start:
Heute könntest du überlegen, wem du seine/ihre Fehler nicht nachsehen oder verzeihen kannst. Wenn du diese Erinnerung nun vor deinem inneren Auge hast, könntest du, gerade wenn du anfängst, schwierige Gefühle wahrzunehmen, denken: Ich verzeihe dir und
ich verzeihe mir und auch mir wird verziehen. Wiederhol das ruhig ein paarmal.

Entspanne dich, löse alle Anspannungen in deinem Körper. Nehme die Gedanken wahr, und konzentrier dich dann wieder auf deinen Atem. Halblächeln macht schön : )


Ich verzeihe dir und ich verzeihe mir
und auch mir wird verziehen.

Friedensgedanken für die Welt : )


Sich selber zu verzeihen, hilft in jedem Fall dabei, Anderen verzeihen zu können.

Es
ist deine Entscheidungssache. Man kann das ganz leicht lernen, sobald man sich dafür entscheidet. Wer Verzeihen gelernt hat, wird deutlich weniger Ereignisse im Leben finden, bei denen er/sie hadern müsste.

Du darfst dir natürlich weiterhin alle Situationen ersparen, in denen du dich unwohl fühlst oder die dir ungut tun. Äußere dich freundlich und klar. Das geht viel besser, wenn du bereits verziehen hast : )

9. September 2009

252 - Woraus besteht der Geduldsfaden?

>>Heute wird vielfach Faden synonym zu Garn verwendet. Der Begriff Garn wird in diesem Zusammenhang jedoch länger verwendet. Er stand ursprünglich für eine aus getrockneten Därmen bestehende Schnur.
„Faden“ bezeichnet streng genommen nur ein kurzes Garnstück mit begrenzter Länge.<<
Etymologische Herleitung nach wikipedia

Aha. Das hilft ja schonmal weiter...

Der Ausdruck Geduldsfaden existiert in unserem Sprachgebrauch schon sehr lange. Er besteht demnach aus Geduldsgarn, das unendlich lang ist, jedoch in kürzere Geduldsfäden aufgeteilt wurde. So leitet sich nebenbei auch die Erkenntnis her, dass der Geduldsfaden endlich ist.

Hanfgarn heißt so, weil es aus Hanffasern besteht, Baumwollgarn, weil es aus Baumwollfasern besteht, usw. Der Geduldsfaden besteht somit aus Geduldsfasern, die zu Geduldsgarn versponnen und dann in Geduldsfäden gekürzt wurden.

Jetzt stellt sich die Frage: Woraus bestehen die Geduldsfasern?
Unsere Antwort darauf ist Liebe, Verständnis und Vertrauen.


Start:
Heute könntest du überlegen, an welcher Stelle in deinem Leben dein Geduldsfaden des Öfteren reißt. Wenn du dich jetzt an den letzten Riss erinnerst, könntest du eine Portion Liebe, Verständnis und Vertrauen hinzugeben. Indem du einfach die Wörter denkst.
Das ist die ganze Übung : )

Entspanne dich, löse dein Gesicht, lockere den Kiefer und die Zunge. Atme bewusst, Ein und Aus. Lächle und denke die Wörter : )
Reicht deine Geduld für 9 Minuten und 18 Sekunden? Oder ein paar Atemzüge?


Liebe, Verständnis und Vertrauen
für mich selbst und für Andere
Friedensgedanken für die Zentralafrikanische Republik : )


Je mehr von allem da ist, und je konzentrierter und fester es ineinander versponnen wird, desto dicker und stabiler kann das Garn werden. Umso strapazierfähiger ist dann der Geduldsfaden.
Bedenke bitte, dass auch der strapazierfähigste Geduldsfaden irgendwann einmal zuende ist. (denn er ist ja kein Garn...)

Die Festigkeit des Geduldsfadens kann verringert werden, wenn man die dualistischen Gegenpole von Liebe/Verständnis/Vertrauen hineinarbeitet: Angst, Unwissenheit und Misstrauen.
Diese können Zweifel, Unbeherrschtheit, Wut verursachen, die ihrerseits die Stabilität verringern. Wer Solcherlei hineinspinnt, darf mit geringerer Stabilität rechnen.

Es gibt für Geduldsfäden also keine einheitliche Aussage über eine feste Größe der Stabilität, weil es unterschiedliche Qualitätsmöglichkeiten bei der 'Produktion' gibt, die von der Zutatenliste des Einzelnen abhängen.

8. September 2009

251 - Schmollen

"Jahrelang habe ich dies oder das getan oder andere tun lassen, obwohl es mir ungut tut. Jetzt reichts! Es ist Schluss! Jetzt bin ich bockig, mir doch egal."

Joho! Das ist das Zeichen, dass du irgendwie über deine Grenzen gegangen bist und nun versuchst, dich zu schützen. Gut so. Du darfst entscheiden, dass niemand durch deinen Vorgarten trampeln
darf.

Schmollen ist dabei der Schutzwall für deinen Schutz, deine Hecke sozusagen. Wenn jahrelang etwas als normal schien, braucht es schon eine Menge neues Selbstbewusstsein, um neue Regeln mit innerer Sicherheit einzuführen.

Wenn du also schmollst, kannst du wissen, dass es einen guten Grund gibt. Den zu finden ist eine Sache. Das Schmollen umzuwandeln in souveräne Sicherheit ist eine andere.


Start:
Heute könntest du dir ein Thema vor Augen halten, bei dem du schmollst.

Vielleicht verhält sich einer deiner Verwandten oder Freunde so, dass es dir missfällt, und du reagierst total überempfindlich oder motzig? Oder vielleicht war etwas jahrelang selbstverständlich für Andere, und nun hast du deine Ansicht verändert und möchtest das in Zukunft anders haben? Deshalb wirst du ganz grantig, wenn sie sich immer noch so wie früher verhalten? Oder jemand verweigert dir stetig etwas, das für dich wichtig ist, und deshalb ziehst du Konsequenzen und nimmst Abstand, allerdings auf sehr trotzige Weise?

ruhig und sicher
für mich selbst einsetzen
Friedensgedanken für Kroatien : )


Wenn etwas für dich im Moment wichtig ist, dann ist das so. Du solltest dich gut für dich und deine Bedürfnisse einsetzen. Genauso haben auch Andere das Recht, sich zu verhalten, wie sie es entscheiden, solange sie damit nichts Unrechtes tun.

Wenn dir das ungut tut, ziehe
ruhig deine Konsequenzen. Du darfst dir sicher sein, dass es der richtige Weg ist, wenn du die Angelegenheit mit Achtung und Respekt vor dir und vor der Entscheidung des Anderen behandelst.

Es kann helfen, dem/der Anderen seine/ihre 'Dummheit', 'Ignoranz', 'Egoismus', 'Grausamkeit' oder ähnlich schwierige Verhaltensweise zu verzeihen. Er/sie weiß sich einfach nicht anders zu verhalten. Das ist sehr traurig für dich, und mindestens genauso auch für ihn/sie... (siehe Kapitel Nr. 59)

7. September 2009

250 - Blumen für dich

Mit ihrer Schönheit und Natürlichkeit haben Blumen schon Generationen von Menschen erfreut. In allen Kulturen spielen sie eine Rolle - als Schmuck, Dekoration oder auch als besonderes Geschenk.

Sie sind einzigartig. Schön. So wie du auch.


Start:
Heute könntest du während des Atmens eine Entdeckung machen.
Wenn du dich entspannst, die Augen schließt, alle Gedanken gehen lässt, ein- und ausatmest und deinen Körper spürst, dann könntest du das Wort 'Blume' denken. Einfach 'Blume'.
Nach einer Weile, wenn du offen bist wahrzunehmen, taucht eine Blume vor deinem inneren Auge auf.
Etwas in dir kann eine Blume wahrnehmen; das ist deine Intuition.
Vielleicht fällt dir plötzlich ihr Name ein, vielleicht erscheint sie als Idee ohne Kontur, vielleicht siehst du sie sogar bildlich.
Manche wissen einfach, dass sie da ist. Andere sehen sie, sogar in Farbe. Manche können sie sogar 'riechen', können sehen, wo sie steht. Mach dir dein eigenes Bild.
Bei jedem ist das anders und es kann sich ständig ändern.
Es ist deine Blume. Sie ist du, und sie ist immer zu deiner Freude da : )



Einatmend weiß ich, dass ich einatme
Ausatmend sehe ich die Blume in mir
Friedensgedanken für Mali : )


Wir war es bei dir? Wie hast du deine Blume empfunden? Welche Bilder, Gedanken, Ideen und Gefühle sind in dir aufgetaucht?

Bei manchen klappt es gleich beim ersten Mal, Andere 'sehen' erstmal NICHTS. Beides ist gut. Das Wort 'Blume in mir' reicht, um deinem Bewusstsein ein Geschenk zu machen.

Weil wir sehr daran gewöhnt wurden, Bilder von außen, über unsere Augen zu sehen, können wir uns ruhig ein bisschen Zeit geben, bis wir auch die inneren Bilder entdecken. Eines ist sicher, sie sind dort und du kannst sie mit geschlossenen Augen finden lernen : )

6. September 2009

249 - Alle tun das...?

"Alle tun das."
"Alle machen das so."

Ja. Und? Heißt das dann
, dass es so richtig ist?
Esst Scheiße? Millionen von Fliegen können nicht irren?


Wenn alle etwas tun, heißt das ja noch lange nicht, dass es gut ist, oder dass wir es auch tun sollten.

Dass wir vielleicht gar nicht auf unsere eigene Meinung kommen, wäre auch ein Fall von Anhaftung. Interessant, wo sie überall zum Tragen kommen kann, oder?


Start:
Heute könntest du dich an eine Sache erinnern, in der du ursprünglich eine andere Meinung als die Anderen hattest, die du dann gegen dein intuitives Gefühl aufgegeben hast, weil "Alle das so machen". Später konntest du bemerken, dass es eine Fehlentscheidung war...

Vielleicht spürtest du intuitiv kein Vertrauen in eine Person, der
aber "Alle" Vertrauen geschenkt haben, so dass du dich angechlossen hast - zu deinem späteren Schaden?
Oder vielleicht hatte deine Clique etwas vor, bei dem "Alle" mitmachen, und obwohl
dir dein inneres Gefühl sagte, du solltest lieber nicht mitmachen, hast du dich mitziehen lassen - zu deinem späteren Schaden?
Oder vielleicht hast du einen Trend, dem "Alle" gefolgt sind, mitgemacht, obwohl du dich damit gar nicht wohl gefühlt hast - zu deinem späteren Schaden?

Du könntest jetzt ein Weilchen bewusst atmen. Einatmend bist du dir deines ganzen Körpers bewusst - Ausatmend bist du frei von Anhaftung und Abhängigkeiten
: )


frei von Anhaftung
gelassen
Friedensgedanken für Antigua und Barbuda : )


Was "Alle tun", tun ja gar nicht immer alle. Das sagen Andere oft nur, um uns wie Außenseiter dastehen zu lassen. Weil sie wissen, dass wir das vielleicht schwer aushalten können.

Wir wollen am liebsten mitten drin sein, weil es sich dann so anfühlt, als wäre es wie unsere eigene Mitte. Doch zupp, schon sind wir raus aus unserer Mitte.

Wir könnten uns selbst viel öfter selbst trauen. Und die Scheiße den Fliegen lassen...

5. September 2009

248 - Gleicher als andere?

Alle Wesen haben das Bedürfnis und den Wunsch nach Liebe und Glück. Wer könnte da bestimmen, welches Glück und welche Liebe wichtiger wäre? Und wie könnte man hier überhaupt unterscheiden?

Unser Glück
können wir sogar mit dem Glück anderer verbunden finden.
Wenn wir lieben, dann wird das Glück des Anderen zugleich unser Glück. Die andere Person, oder andere Wesen im allgemeinen, glücklich zu sehen, kann Glück in uns verursachen.


Wir könnten folgende Gleichung daraus erschließen:
Glück Anderer =
Unser Glück = Glück Anderer = Unser Glück
Und umgedreht ; )

Wie könnte jemand, der sich egoistisch um sein/ihr eigenes Glück bemüht, ohne das Glück Anderer als gleich wichtig zu erachten, glücklich werden?


Start:
Heute könntest du dir die Auswirkung des Glücks anderer Wesen auf dein eigenes Glück vor Augen führen. Das ist die ganze Übung.


Wenn du jetzt möchtest, könntest du deinen Mund und dein Gesicht entspannen, dich auf
richten und bewusst atmen. Sei dir deines ganzen Körpers, deiner Gedanken und der Geräusche um dich herum bewusst. Nimm sie wahr, ohne ihnen anzuhängen. Lass sie einfach wieder ziehen.


Liebe und Glück für alle WesenFriedensgedanken für Brunei : )


Was könnte es für uns bedeuten, wenn wir Anderen das Gleiche wünschen wie uns selbst, nämlich Glück und Liebe? Wie fühlt sich das für dich an? Welche Gedanken konntest du dabei wahrnehmen?

Wer könnte wohl glauben, er/sie hätte
mehr Recht auf Glück als Andere?
Wir glauben: Gleiches Recht für Alle...

4. September 2009

247 - Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens...wo ist er, wie ist er, wann ist er da? Und vor allem: wie erkenne ich ihn?

Dies sind vielleicht einige der beliebtesten Fragen der Menschheit.

Eine verbindliche Antwort kennt darauf wohl niemand.

Solange wir auf der Suche nach der Antwort noch im Ungewissen tappen, erscheint uns die Beta-Versions-Antwort ziemlich attraktiv: Glück. Oder 42?


Wenn wir die Entscheidung zu Glück treffen, kann das nachhaltige Wirkung haben...


Start:
Heute könntest du eine Entscheidung für diesen Tag treffen:
Ich entscheide jetzt, ob ich heute Glück in den kleinen Dingen des Alltags entdecke oder mich unglücklich fühlen möchte.

Wenn du jetzt bewusst atmen möchtest, dann könntest du das Glück in jedem Atemzug spüren.


kleine Dinge des Alltags
glücklichFriedensgedanken für Indien : )



Wenn du heute glückliche Kleinigkeiten sammeln möchtest, könntest du am Ende des Tages vielleicht schon ein ganzes Gefäß mit Glück gefüllt haben.

Das Gefäß bist du. Wir wünschen dir viel Spaß dabei : )

3. September 2009

246 - Außen wie innen

"Soll das heißen, dass man daran, wie jemand nach außen agiert, ungefähr erkennen kann, wie es in ihm/ihr aussieht?"

Ja, so in etwa schon.
Natürlich gibt es auch Ausnahmen, wie immer.


Wenn jemand Anderen zum Beispiel liebevoll und mitfühlend begegnet, kann man davon ausgehen, dass diese Person Liebe und Mitgefühl in sich trägt. Je weiter das Feld ist, in der diese Person
sich liebevoll und mitfühlend für Andere einsetzt, desto mehr Raum scheint dafür in ihm/ihr zu sein.

Behandelt jemand Andere egoistisch und nutzt sie letztlich nur für seine Zwecke, dann kann man ziemlich sicher sein, dass er/sie wenig Raum für Andere
in sich hat.
Das macht in der Regel einsam. Schon allein deshalb wäre es ein Trugschluss, einen Egoisten für sein/ihr Ich-bezogenes Handeln zu verurteilen...Verständnis und Mitgefühl wäre wohl für diesen Menschen eher angebracht.


Start:
Heute könntest du an einen egoistischen Menschen denken, falls du mal einem begegnet sein solltest. Nimm jemand unkompliziertes für dich. In Anbetracht seiner inneren Armut an Liebe und Mitgefühl für andere,
könntest du ihm/ihr etwas davon schenken. Einfach so, mit Gedanken, obwohl er sich das vielleicht gar nicht verdient hat.

Entspanne deine Muskulatur, vor allem in Gesicht, Kiefer und Zunge, richte dich dabei auf, den Kopf gerade und den Scheitelpunkt als höchste Stelle nach oben gerichtet, Kinn etwas zur Brust geneigt. Halblächeln tut auch
gut. Wenn du jetzt bewusst ein- und ausatmest, könntest dir diese Person vor Augen führen und die Wörter denken:


Liebe und Mitgefühl für die Person XYFriedensgedanken für Angola : )


Diese Sicht kann erstaunlicherweise dazu beitragen, dass wir plötzlich
seltener mit 'schlimmen' Menschen umgeben sind.
Die, die wir vorher verurteilt haben, können wir nun mit anderen Augen sehen. Wenn wir ihnen Liebe und Mitgefühl zugestehen, dann öffnet sich etwas in uns!

Das bedeutet im Übrigen keinesfalls, dass wir ihre egoistischen Handlungen nun gutheißen müssen.

2. September 2009

245 - Das gefällt mir so besser

"Was ist denn nun, wenn ich etwas doof finde, oder sogar richtig doof? Das muss ich doch wohl sagen können."

Ja, klar. Bei deiner Wahrheit bleiben, das ist wichtig.
Wie wir die Wahrheit jedoch verpacken, macht eine Menge aus.

Statt "Das finde ich schrecklich"
könnten wir zum Beispiel sagen
"Das ist nicht mein Geschmack" oder "Soundso finde ich es schöner" oder "Das ist schwierig für mich, wie wäre es denn, wenn es soundso gemacht würde" oder "Hm, interessant, und wie wäre es soundso?"

Statt "Das ist ein Problem"
könnten wir zum Beispiel sagen
"Das erscheint mir schwierig" oder "Das finde ich wenig hilfreich" oder "Mir wäre es wichtig, darüber nochmal zu sprechen/nachzudenken/entscheiden" oder "Mir erscheint das anders zu sein" oder " Ich würde gern deinen Grund für diese Entscheidung verstehen, würdest du es mir nochmal erklären?"



Start:
Heute könntest du beobachten, wie oft du konfrontative Aussagen triffst, die Andere vielleicht vor den Kopf stoßen könnten.
Denke dir jedes Mal, wenn es dir passiert ist, eine andere Form aus, die deine Meinung berücksichtigt, ohne den Anderen mit Härte zu konfrontieren. Vermeide Du-Botschaften.

Entspanne dich, setze dich aufrecht hin, löse deinen Bauch und dein Gesicht mit einem Halblächeln, atme in deinem natürlichen Rhythmus. Ein - Aus : )


gewaltfreie Ausdrucksweise
wahrhaftig und friedvoll
Friedensgedanken für Somalia : )


Anstatt vernichtende Kommentare zu bringen, könnten wir uns auf eine neutrale und wohlmeinend ehrliche Weise äußern. So kann der Andere annehmen, was wir ihm/ihr mitteilen möchten.

Damit könnten wir allen Beteiligten
helfen, vor allem auch uns selbst. Denn wenn wir auf harte Bewertung und Aussagen verzichten, erscheint uns das Thema gleich weniger unangenehm.

Auf diese Weise vermindern wir die unguten Begebenheiten in unserem Leben auf extrem einfache Weise : )

1. September 2009

244 - Cool, Überkrass, Genial!

Es gibt viele Wörter, die unangenehme Einstellungen ausdrücken.

Wieviele Wörter gibt es denn, die das Gegenteil tun?

Wir
tragen mal zusammen, was uns einfällt:
gut, toll, super, genial, fein, klasse, gelungen, erfreulich, großartig, wunderbar, wundervoll, brilliant, goldig, entzückend, prima, cool, über, wow, plus, positiv, bestens, krass +, knorke, astrein, asse, spitze, umwerfend 'z.B. gut', töfte, schnafte, dufte, einmalig, sagenhaft, hurra, begeisternd, erfrischend, amusant, lieblich,
allerliebst, herzallerliebst, angenehm, wonnig, sonnig, spaßig, hochkarätig...


Start:
Heute könntest du darauf achten, wie oft du genervte Kommentare ablässt und wie oft du dich auf erfreute Weise zu etwas äußerst. Fallen dir noch andere gute Wörter ein? Das ist die ganze Übung.

3 Mal bewusst und ruhig ein- und ausatmen, löse deinen Kiefer und deine Zunge dabei, so dass dein Halblächeln entstehen kann : )



das Gute bemerken
Friedensgedanken für São Tomé und Príncipe : )


Im täglichen Sprachgebrauch werden viele Miesmacher benutzt. Das Fäkalienvokabular und viele andere Wörter können alles so richtig gut 'schlecht' machen. Das zieht runter und kostet Energie.

Was passiert, wenn wir nun vermehrt gute Wörter einsetzen, wenn wir etwas als angenehm empfinden? Das macht einen Eindruck auf uns. Wenn wir also anfangen spendabler mit guten Aussagen zu werden, kommt das unbewusst unserem Gefühl zugute.

Dadurch stärken wir die guten Gedanken und Gefühle in uns. Das fühlt sich insgesamt besser an. Hurra!

31. August 2009

243 - Alles hat seinen Preis?

"Alles hat seinen Preis."

Mag sein. Diese Hypothese wollen wir mal so stehen lassen.
Jeder/jede der/die möchte, darf das zu seinem/ihrem Glaubenssatz machen. Wie es beliebt. So sei es dann...

Eins allerdings dürfen wir gleich daneben stellen:
NICHTS ist umsonst : )


Start:
Heute könntest du immer dann, wenn du denkst, dass etwas einen 'Preis' hat, der dir im Augenblick zu hoch scheint, anhalten. Gedanken, Bewertungen, Hoffnungslosigkeit und Frustration stoppen.
Du darfst dir nun NICHTS gönnen, soviel du möchtest. Wenn du dann NICHTS mit guten Gedanken verknüpfst, kannst du alles erreichen. Spielend.

Atmen und lächeln. Das reicht. Der Rest kommt dann mit etwas Geduld und Zuversicht von allein : )


Geduld und Zuversicht
Friedensgedanken für Uganda : )


NICHTS ist unmöglich?? Ja, auch so ein 'schlauer' Glaubenssatz...wenn du das glauben möchtest, nur zu. Wir sind frei für Alles, oder? Es kommt immer darauf an, von welcher Seite man sich heran denkt.

Alles ist möglich : )

30. August 2009

242 - Schon verstanden!??

"Viel gelesen, nachgedacht, Kurse gemacht, Erfahrungen gesammelt - Ich habs jetzt verstanden."

Ahh ja. Hhm. So. Ja?
Tatsächlich?

Könnte natürlich stimmen. Das wäre fein.
Unter Umständen könnte sich diese Person allerdings schonmal bereit machen für ein oder zwei Exempelchen. Genau dann jedenfalls, wenn ich Anflüge von Einschätzungen solcher Art hatte, kam postwendend ein Test auf mich zu.

Dann könnte man voll drauf reinfallen. Mit ein bisschen Humor könnte die Erkenntnis umso lustiger sein...



Start:
Heute könntest du dich
an eine Situation erinnern, in der du felsenfest davon überzeugt warst, dass du jetzt GENAU Bescheid weißt und in Zukunft ALLES im Griff hast. Natürlich warst du sicher, dass dir das nie wieder passiert. Wie ist es dir ergangen? Was ist dann passiert?

Vielleicht hast du eine Beziehung hinter dir gelassen, allerhand analysiert und das Gefühl gehabt, dass dir so etwas nicht wieder passiert. Ist es dann aber vielleicht doch nochmal? Oder du hast an dir gearbeitet und schwierige Seiten wie Wut, Gehässigkeit, Neid, Eifersucht, Gier, Überheblichkeit oder sonstwas an dir verstanden und umgewandelt? Bis sie mit einem Schwung nochmal wieder auftauchten?

Entspanne dich, löse deine Anspannungen in Kiefer und Gesicht, Mund, Zunge, Stirn, Ohren ;-), Gehirn, Kopfhaut, Bauch. Setz dich aufrecht hin. Atme in deinem natürlichen Rhythmus, frei und unangestrengt : )



jeden Tag neu gewahr sein
Geduld mit mir üben

Friedensgedanken für Elfenbeinküste : )


Auch wenn man schon viel weiß, besteht die Möglichkeit, dass man sich in dieser Gewissheit wiegt. Ich hatte gestern eine schöne Gelegenheit:

Eine Person
verhielt sich so, dass in mir alte, bereits erledigt gewähnte Verhaltensweisen plötzlich wieder zum Vorschein kamen. Erst als ich mir darüber bewusst wurde, konnte ich den Witz in der Angelegenheit entdecken, mich beruhigen und souverän mit der Situation umgehen. Sie entwicklete sich dann überraschend angenehm.

Zu denken "Es ist ein Test, wo ist hier die Testfrage?" könnte Geduld und Aufmerksamkeit in jede Situatio
n bringen : )

29. August 2009

241 - Mein Wille geschehe?

Was ist der Wille eigentlich?

Er hat eine große Kraft und es gibt ihn in verschiedenen Formen wie zum Beispiel den 'Überlebens-Willen'
des 'Ich'. Dieser wirkt hilfreich dabei, uns zum Durchhalten zu überreden, selbst wenn wir Schwierigkeiten erleben. Er erhält uns am Leben.

Ein anderes Beispiel ist der 'Ego-Wille'. Er ist materialistisch orientiert, agiert für Leib, Hab und Gut und lässt uns egofixiert handeln. E
r hält uns auf der materialistischen Ebene und klebt an Vorstellungen, Zielen und Erwartungen. Auf dem Weg der inneren Entwicklung wirkt er eher hinderlich.

Wir könnten den 'Ego-Willen' auflösen und ihn ersetzen durch 'Motivation'.



Start:
Heute könntest du dich an Situationen erinnern, in denen du einen Willen hattest der unerfüllt bleiben musste. Hol dir diese Erinnerung noch einmal ganz nah ran, wie fühlte sich der unerfüllte Wille an?

Nun erinnere dich an eine Situation, in der du große Motivation hattest, etwas zu tun, zu helfen oder etwas zu erreichen, wobei es dir jedoch einerlei war, ob es gelingt oder nicht.
Hol dir diese Erinnerung noch einmal ganz nah ran, wie fühlte es sich für dich an, als du festgestellt hast, dass es nicht gelingt?

Vergleiche die beiden Gefühle mal innerlich. Das ist die ganze Übung.

Entspanne dein Gesicht, deinen Bauch, dein Gehirn. Konzentriere dich auf deinen Atem und all die körperlichen Effekte, die das natürliche Atmen mit sich bringt. Halblächeln, Ein -Aus : )


frei von Erwartungen
frei und glücklich

Friedensgedanken für Lettland : )


Mit Motivation kommen wir deutlich effektiver voran, weil sie uns antreibt etwas zu tun, uns jedoch erspart, uns unerfüllt zu fühlen, wenn unsere Vorstellungen, Ziele und Erwartungen unerfüllt bleiben.

Wenn wir bereit sind, den 'Ego-Willen' auszutauschen mit Motivation, dann werden wir frei, alles mit Engagement zu tun, ohne der mentale Knecht unseres Ego zu sein, das nur zufrieden ist, wenn das Ego zufrieden ist.

Dann sind wir frei für viel unabhängigere Freiheit : )

28. August 2009

240 - 'Ich', 'Selbst' und 'Ego'

Menschen bestehen in der Einheit Person/Körper/Seele/Geist.

Das 'Ich' (Person/Körper/Bewusstsein) ist eine
der Erscheinungsformen. Durch gute Pflege des materiellen Körpers lebt es sich länger beschwerdefrei, wodurch sich der Mensch mehr und leichter auf die innere Entwicklung konzentrieren kann.

Innere Entwicklung wird von unserem 'Selbst' (Seele/Geist) gesteuert, welches sich durch Erkenntnisse weiter entwickeln kann. Als Langzeit-Ergebnis sieht man das ungetrübte Glück.

Das 'Ego'
ist eine Illusion, die vorgaukelt, dass Person/Körper das einzige ist, was uns ausmacht. Es ist hauptsächlich materiell orientiert und bestimmt durch den Glauben, dass durch Materielles oder durch ego-orientiertes, isoliertes 'für sich selbst sorgen', Glück erzeugt werden kann.


Start:
Heute könntest du beobachten, wie oft dein 'Ego' sich bemerkbar macht.
Du könntest eine Strichliste anlegen.

Vielleicht siehst du in manchen Zusammenhängen NUR deine eigene Situation und schenkst der Situation anderer keine Wichtigkeit, so als ob es nur eine Seite der Medaille gäbe? Oder strebst du in manchen Situationen nach materiellen Zielen mit der Idee, dass sich dadurch das Glück in deinem Leben vergrößert?
Oder vielleicht machst du dir Gedanken über andere materielle Erscheinungsformen, die du aus deiner Sicht abwertest?

Alles ist gut! Entspanne dich, atme und lächle, wenn du möchtest 7 Minuten und 56 Sekunden? 3 Atemzüge? Wie du magst : )



Glück für mich
Glück für alle anderen
Friedensgedanken für Dschibuti : )


Wenn das 'Ego' aufgelöst wird, erscheint eine Weltsicht, in der sich der enge Zusammenhang auftut zwischen dem eigenen 'Selbst' und allen anderen 'Selbsts' auf der Welt, inklusive Tier-, Planzen, sogar Mineralien-'Selbsts' (also die Erde an sich).

Diesem Gedanken folgend erscheint es dann logisch, dass das 'Selbst' nur glücklich sein kann, wenn alle 'Selbsts' es sein können, bzw. dass das eigene Glück zusammenhängt mit dem Glück der anderen '
Selbsts'.

Wenn du dich, ohne auf Kosten anderer zu handeln, für dein eigenes Glück einsetzt, setzt du gleichzeitig auch Glück für andere frei.

27. August 2009

239 - Nase wechsel dich!

Die Nase hat zwei Nasenlöcher.
Warum eigentlich? Reicht denn nicht
eins?

Nee, man braucht schon zwei, wenn man folgenden Trick für innere Ausgeglichenheit anwenden möchte. Falls man mal aufgeregt ist; k
ommt ja hin und wieder vor...

Einfach
beim Atmen die Nasenlöcher wechseln. Erst links ein, dann rechts aus, dann rechts ein, dann links aus, dann wieder links ein, dann rechts aus, dann rechts ein, dann links aus...und so weiter. Immer mit dem Ausatmen die Seite wechseln. Ganz leicht.


Start:
Halte die rechte Hand vor dein Gesicht. Zeigefinger und Mittelfinger ausgestreckt, Daumen und Ringfinger gebeugt.
Die Fingerspitzen der beiden ausgestreckten Finger legst du auf die Stirn zwischen deine Augenbrauen. Nun kannst du abwechselnd jeweils ein Nasenloch mit dem Daumen oder Ringfinger zudrücken, um durch das andere Nasenloch zu atmen.


Atme aus, verschließe vor der nächsten Einatmung mit dem Daumen das rechte Nasenloch und atme nun durch das linke Nasenloch ein. Jetzt verschließe mit dem Ringfinger das linke Nasenloch und atme durch das rechte Nasenloch aus. Die nächste Einatmung erfolgt durch das rechte Nasenloch, verschließe dann mit dem Daumen das rechte Nasenloch und atme durch das linke aus. Das ist eine Runde.


Wenn du das 9 Runden machst, dann kannst du schon eine Wirkung spüren.

Eine genial einfache Technik, die beruhigt und hilft, in aufregenden Situationen einen „kühlen“ Kopf zu behalten. Man könnte auch sagen: ein supersimpler „Nerven Reiniger“.

26. August 2009

238 - Wenn wer was erzählt

"Wenn jemand eine Meinung hat die mich betrifft, woran erkenne ich, ob er/sie Recht oder Unrecht hat?"

Jeder Mensch folgt seiner eigenen Wahrnehmung. Geprägt ist sie durch Erfahrungen und subjektive Einschätzung. Das betrifft dich wie mich wie jeden/jede.

Sobald jemand uns etwas erzählt, das von unserer eigenen Wahrnehmung abweicht, gibt es verschiedene Möglichkeiten zu reagieren. Zum Beispiel

A1) Interesse, zuzuhören
A2)
Vertrauen, der Meinung des Anderen Wohlwollen entgegen zu bringen
A3) Offenheit, abzuwägen, ob an der Sicht etwas dran sein könnte

B1) Voreingenommenheit, setzt voraus, dass wir es besser wissen
B2) Abwertung, verhindert, dass wir wirklich hinhören
B3) Abwehr, schließt Veränderungsmöglichkeiten bei uns aus

Je nach
A3 oder B3 Wahl beider Gesprächspartner könnte das Gespräch sehr unterschiedlich verlaufen.


Start:
Heute könntest du dich erinnern, in welchen Fällen du A3 wählst und in welchen Fällen du dich für B3 entscheidest. Nimm für jedes Beispiel einen Fall aus der näheren Vergangheit, etwas gleich Leichtes.

Das ist die ganze Übung heute. Atme und lächle, wenn du möchtest.


Vertrauen und Offenheit
für mich selbst und Andere
Friedensgedanken für Botswana : )


Wie unterscheiden sich beide Gesprächsverläufe? Was findest du angenehmer?

Es ist unerheblich, wer Recht hat. Wir können selbst frei entscheiden, ob wir der Meinung des Anderen folgen wollen oder nicht. Unseren Standpunkt
können wir mit ruhiger Konsequenz belegen.

Je ruhiger, interessierter, vertrauensvoller und offener wir bleiben, desto angenehmer können wir sogar gegensätzliche Meinungen besprechen.

Streit ist in jedem Fall unnötig : )

25. August 2009

237 - Offen für Neues

"Es ist so, wie es ist."

Na, fehlt da vielleicht eine Portion Vorstellungsvermögen?

Wer behauptet, dass es so ist, wie es ist, kann sich einfach nur nicht vorstellen, dass es anders sein könnte, als es für ihn/sie zu sein scheint.

Was ist denn mit den Dingen, die sind, obwohl wir sie noch nicht erkennen oder wahrnehmen?


Start:
Heute könntest du dir folgende Fragen stellen und beantworten:

* Existiert das was ich kenne ausschließlich so, wie ich es kenne?

* Existiert es nur so in meiner Wahrnehmung, weil ich
es wahrnehme, wie ich es wahrnehme?

* Könnte es möglich sein, dass etwas existiert, obwohl ich es noch nicht kenne?

* Ist es schwierig zu wissen, dass es existiert, weil es mir noch nicht bekannt ist?

Entspanne dich, Halblächeln. Nimm deinen Atem wahr - atme ruhig und bewusst. 7 Minuten und 50 Sekunden? 3 Atemzüge? Wenn du möchtest, genieße diesen Augenblick und deinen Atem : )


täglich meine Wahrnehmungen neu überprüfen
offen und interessiert
Friedensgedanken für Zypern : )


Mancher vermag nicht, sich vorzustellen, dass etwas ist, das nicht zu sein scheint. Daraus entsteht dann bei ihm/ihr der Glaube an den Satz "Was nicht ist, ist nicht. Ist so!"

Ist das wirklich so??

24. August 2009

236 - Gehirn-Ausbau

"DBDDHKPUKKU"

Hä?
Na, 'doof' bleibt 'doof', da helfen keine Pillen und keine kalten Umschläge.

Stimmt. Drogenkonsum zum Beispiel verhindert im Gehirn die Bildung von Synapsen und neuen Zellausläufern, wie eine wissenschaftliche Testreihe jüngst erwiesen hat. Der Drogenkonsum schränkt die Gehirnplastizität ein.

Was allerdings hilft, ist Lernen und: Bewegung. Mit jeder Körper-Bewegung werden Synapsen und Zellausläufer gebildet, neue Bewegungsabläufe wirken dabei besonders effektiv.

Dabei ist es völlig gleichgültig, welcher Art die Bewegungen sind...solange sie ständig neu sind : )


Start:
Heute könntest du überlegen, welche Bewegungen du deinen Körper machen lässt, und wieviel neue Bewegungsabläufe du ihm hin und wieder bietest.

Spielst du zum Beispiel Tischtennis, Federball, Badminton, Squash,
Fußball oder etwas derartig abwechlungsreiches im Bewegungsablauf? Oder tanzt du abwechslungsreich und immer anders? Oder machst du vielleicht Yoga?

Entspanne dich, löse deine Gesichtsmuskeln, Halblächeln. Atme in deinem natürlichen Rhythmus, einfach nur bewusst darüber, dass du atmest.



Neues an jedem Tag
genießen

Friedensgedanken für Vereinigte Arabische Emirate : )


Es geht um neue Bewegungen, es ist dabei völlig unwichtig, ob es anstrengend oder gemütlich ist!

Diese Erkenntnis wirft ein völlig neues Licht auf Monty Pythons Ministerium für albernes Gehen...sieh selbst:
http://www.youtube.com/watch?v=IqhlQfXUk7w

(Wer gar kein Englisch kann, könnte sich zu reinen Übersetzungszwecken, und auch wirklich nur dafür, die unglaublich viel weniger gute deutsche Version des Studententheaters Idefix 2006
http://video.filestube.com/video,1d6182ef1621aad803e9.html anschauen. )

23. August 2009

235 - Neid los werden

Neid entsteht in der Folge von innerer Unsicherheit und Mangelempfinden. Außerdem fehlt Neidern/Neiderinnen das Bewusstsein über den eigenen Wert.

Unsere Unsicherheit gaukelt uns vor, dass unser eigener Wert unter dem von anderen liegt. Der Mangel, der aus vielen Gründen entstanden sein kann, gaukelt vor, dass wir selbst zu wenig haben, und wir mit dem was der Beneidete hat,
glücklicher sein könnten.

Ohne die Gründe für den Mangel ergründen zu müssen, könnte es schon sehr hilfreich sein, das Verständnis für uns und die Liebe zu uns selbst immer wieder zu stärken.


Start:
Richte dich auf, setze dich gerade hin. Der höchste Punkt am Kopf zieht dich nach oben und deine Halswirbel ein wenig auseinander. Kinn ist Richtung Brust geneigt. Entspanne dich, löse Anspannungen in Mund, Zunge und Unterkiefer. Halblächeln. Konzentriere dich auf deinen Atem. Atme. Der Atem kommt und geht frei
in deinem natürlichen Rhythmus. Nimm deine Gedanken wahr, wenn sie auftauchen, und dann richte deine Aufmerksamkeit wieder freundlich zurück auf den Atem.


(Einatmend) Verstehen und Liebe für mich selbst
(Austatmend) akzeptieren was jetzt ist
Friedensgedanken für Nepal : )


Solange in dem Neider oder der Neiderin das Gefühl von Minderwertigkeit und Mangel existiert, wird er/sie immer dem Trugschluss aufsitzen, dass er/sie sich mit dem was andere haben, besser und wertiger fühlen könnte.

Um Neid zu verwandeln, hilft uns das Bewusstsein über unseren 'Selbst-Wert'. Liebe, Verständnis und Akzeptanz für uns selbst sind dabei der Schlüssel.

Man kann das erlernen : ) Und dann ist Neid überflüssig.