Wie man NICHTS tut:

Hier findest du im Archiv unter 2009 für jeden Tag eine Idee fürs NICHTS Tun. Weil das eine der schwierigsten Tätigkeiten ist, starten wir in der ersten Phase, Januar, mit 1 Minute. Danach fühlst du dich vielleicht bereit für längere Zeitphasen. Im Februar üben wir dann 2 Minuten, im März 3 Minuten u.s.w. Im Dezember fühlst du vielleicht schon stark genug, 12 Minuten NICHTS zu tun.

Und bitte, hab keinen Spaß daran ; ) NICHTS zu tun ist etwas, was wir nie tun sollten, es kann also keine Freude machen! Oder?
Falls du nicht geduldig sein möchtest, ist das auch OK. Wir wissen, dass Millionen von Menschen nicht fähig sind, NICHTS zu tun, sei also nicht traurig, falls du herausfindest, dass du so bist wie sie. Es ist OK. Alles ist OK.

Fertig? Dann mach jetzt deine Zigarette aus, stoppe das Reden und Denken, schalte die Musik, TV, dein Kind, Nachbar, Telefon aus, oder was auch immer ETWAS tun mag in deiner Nähe.
Es kann sehr hilfreich sein, dich vor deinem Computer gerade hinzusetzen. Aufgerichtet, aber nicht unbequem, so wie es für dich gemütlich ist, kannst du nun den Text des Tages lesen, und wenn du möchtest die Übung ausprobieren.

Wir wünschen dir das Beste,
Christiane Schinkel, SCHINKEL-COMPANY

P.S.: Falls du später dazu kommst, dann könnte es für dich von Nutzen sein, bei 1 anzufangen. Dann machst du dir eben deinen eigenen Kalender und hast Neujahr mitten im Jahr : )

14. Mai 2009

134 - Raumweite

Welchen Platz haben wir in dieser Welt?
Das heißt, welchen Raum geben wir uns überhaupt selbst?

Ist dieser Raum immer gleich groß? Könnte er vielleicht mal größer, mal kleiner empfunden werden?

Wie groß der Raum ist, den wir uns geben, können wir fühlen.
Durch unser Bewusstsein.


Start:
Heute könntest du dich hinstellen, Füße hüftbreit auseinander
. Die Arme hängen entspannt an den Seiten herab. Du könntest jetzt die Arme nach oben heben, gen Himmel, die Hände schulterbreit auseinander, Handflächen zeigen zueinander.
Spüre jetzt den Raum zwischen den Händen. Spüre den Raum zwischen den Armen. Spüre den Raum zwischen deinen Hüften. Spüre den Raum zwischen deinen Beinen und Füßen.

Mund entspannt, Gesicht gelöst, könntest du ein paarmal ein- und aus
atmen, während du dir des Raumes bewusst wirst.
Lass danach die Arme seitlich ausgestreckt langsam herabgleiten und genieße dabei deinen Raum.


Der Raum wird weitFriedensgedanken für Eritrea : )


Wenn wir uns verklemmt fühlen, geben wir uns in dem Moment zum Beispiel wenig Raum. Wir können dann einfach durch diese bewusste Atmung den gefühlten Raum in uns vergrößern.

Erstaunlicherweise ist der Raum, den wir uns geben, sogar von außen spürbar. Je mehr Raum wir uns innerlich selbst geben, desto mehr wird er uns auch von anderen zugestanden. Selbst wenn das alles nur auf einer mentalen Vorstellung basiert.

Bei jedem bewussten Atemzug kann dein Raum weiter werden. Gib dir die Weite, die du brauchst : )

13. Mai 2009

133 - Auf und Nieder

Wir haben mal bis in die Zehen geatmet.

Das geht auch andersrum.


Start:
Heute könntest du dir beim Einatmen vorstellen, wie dein Atem zum Kopf geht und beim Ausatmen durch den ganzen Körper bis zu den Füßen
wandert. Beim Einatmen wandert er dann wieder hoch zum Kopf. Aus - wieder runter zu den Füßen, ein - den Körper hoch Richtung Kopf. usw.

Das ist die ganze Übung.


Entspannen, Mund lockern, Halblächeln, ein - aus.
Nimm 3 Atemzüge. Wenn du mehr atmen möchtest, nur zu : ) 4 Minuten und 26 Sekunden?



Jede Einatmung bringt mir EntspannungFriedensgedanken für Frankreich : )



Bewusstheit kann fast nur gut sein. So oder so oder so.
Du könntest einfach deine Bewusstheit genießen, jedesmal wenn du atmest.

12. Mai 2009

132 - Heute für morgen verzeihen

Gestern - Heute - Morgen.
Habe gemacht - Mache - Werde machen.
Drei Zeitphasen. Drei grammatikalische Formen.

Was wir im Gestern gemacht haben, ist bereits geschehen.
Heute, im Jetzt, können wir aktiv etwas machen.
Und vielleicht sogar das was morgen sein wird, beeinflussen.

Morgen ist noch ungewiss.

Wenn wir uns oder anderen heute verzeihen, könnte das die Zukunft beeinflussen?


Start:
Du könntest heute, oder auch morgen früh nach dem Aufwachen, entscheiden, was du für diesen einen Tag willst:

'Frieden und Verzeihen' - oder - 'Konflikte'
Beides ist OK. Ganz wie du entscheiden möchtest.
'Konflikte' kennst du vielleicht schon ganz gut, so dass wir hier darauf verzichten werden, weitere Ideen einfließen zu lassen.

Wenn du dich für 'Frieden und Verzeihen' für den Tag entscheiden möchtest, dann atme 3 Mal, oder mehr, ganz wie dir zumute ist, atme bewusst und konzentriert, Halblächeln hilft. Dazu könntest du Folgendes
denken

Mir wird verziehen
Frieden und Verzeihen
Friedensgedanken für Papua-Neuguinea : )


Wenn du dir bewusst darüber wirst, dass dir verziehen wird, bedeutet das konkret, dass du ohne 'Schuld' ins Morgen gehen kannst! Ob du nun was angestellt hast oder nicht, spielt dabei überhaupt keine Rolle.

Schuldgefühl ist etwas, was zum Beispiel durch Kriege, als Gefühl oder Trauma, in die nächsten Generationen vererbt wird. Obwohl wir gar nie etwas Schlimmes getan haben, tragen wir doch manchmal ein unbestimmtes Gefühl von Schuld in uns.

Wir dürfen uns verzeihen, und wir dürfen auch wissen, dass uns verziehen wird. Damit lebt es sich einfach glücklicher, lass dich überraschen.

Die grammatikalisch passende Form ist: Ich werde glücklicher : )

11. Mai 2009

131 - Blau machen

Der Alltag ist, wie es sein Name ausdrückt, alle Tage. Routine.
Wie schön kann da Urlaub sein! Mal woandershin, raus aus dem alltäglichen Umfeld.
Meist fühlen wir uns danach erholt, gestärkt und erfrischt und starten mit neuem Mut wieder in den Alltag. Bis zum nächsten Urlaub...


Eine Atempause, vielleicht nur 3 Mal ein- und ausatmen, kann wie ein Kleinurlaub im alltäglichen Trubel wirken.

Im Streitklima - Pause machen - Atmen - in beruhigten, erfrischten Klima wieder aufeinander zuzugehen.
Das ist
Klimawechsel. Mitten im Alltag.


Start:
Wenn du möchtest, könntest du dir heute, jetzt, mal Urlau
b nehmen. Einfach so NICHTS tun und erholen. 3 Atemzüge lang - Oder auch 4 Minuten und 22 Sekunden : )
Du kannst dir deine Urlaubszeit natürlich auch aufparen, für eine Situation, in der du dich besonders urlaubsreif fühlst ; )

Entspanne deine Gesichtsmuskulatur, löse vor allem deine Zunge und deinen Kiefer, dein Mund könnte jetzt halblächeln. Atme bewusst und konzentriert, lass Gedanken und Geräusche vorbei ziehen, ein - aus. Stell dir dabei die Farbe Blau, vielleicht als Wolke, vor : )


Farbe Blau
frisch und gelassen
Friedensgedanken für Mauritius : )


Das Schöne ist, dass wir diese Art von Urlaub mehr als nur einmal im Jahr machen können. Völlig kostenfrei! Das ist wirklich viel wert, oder?

Wenn wir unseren Kindern diesen kleinen Trick beibringen wollten, dann könnte das sogar die ganze Familie.

Diese Art von 'Blau machen' kann uns helfen, unangenehmes Klima in angenehmeres Klima
zu verwandeln.
Mit so wenig können wir unseren Alltag erfrischen und darauf verzichten, anderweitig blauzumachen...

10. Mai 2009

130 - Der Hunger treibt's rein

Was wären wir ohne Nahrung? Dünn, klapperdürr, erledigt.

Nahrung ist eines unserer Basisbedürfnisse. In unserer heutigen Zeit ist es für viele eine Selbstverständlichkeit. Zum Glück!

Kartoffeln, Reis, Nudeln
oder Brot zum Beispiel sind für die meisten von uns Teil einer Mahlzeit. Normal.
Sie sind schon so selbstverständlich, dass wir uns gern mal wieder bewusst machen können, welches kleine Wunder sie eigentlich darstellen.


Start:
Du könntest dir heute bewusst machen, was alles in der Nahrung steckt:

Zum Beispiel Wasser, vielleicht in Form von
Regen, der in Wolken vom Wind dahin gepustet wurde, um auf die Felder und Pflanzen zu fallen, die Sonne, die wertvolle Energie auf die Pflanzen scheinen lässt, die Erde, die wertvolle Nährstoffe für die Pflanze bereit hält;
Wochenlang ist die Pflanze gewachsen, täglich ein bisschen größer. Sie hat dem Wind, der vielleicht den Blütenstaub transport
iert hat, oder auch zeitweiliger Dürre, standgehalten.
Die Arbeit der Bauern und Bäuerinnen, die am Anfang die Samen gestreut und dann die Pflanzen gehegt und gepflegt und später geerntet haben, die Ernte vom Feld transportiert haben, vielleicht noch gereinigt und für den Verkauf vorbereitet haben, die Händler und Händlerinnen, die die Waren auf den Markt geschleppt und auf ihren Ständen angeboten haben, dort verkauft an Händler und Händlerinnen, die die Waren für uns in den Laden gebracht haben, wo wir sie kaufen konnten, sie in unseren Einkaufstaschen nach Hause getragen haben, dort gewaschen, kleingeschnippelt und gekocht haben, als Nahrung, die uns am Leben erhält und stärkt für all das, was wir tun...

Wenn du möchtest, kannst du heute 4 Minuten und 20 Sekunden bewusst atmen. Oder 3 bewusste Atemzüge tun. Entspanne Gesicht, Halblächeln, sei dir beim Atmen deines ganzen Körpers bewusst.

dankbar nehme ich das Essen anFriedensgedanken für Bangladesch : )

Obst, Gemüse, Getreide, Reis, Körner und Nüsse, Milchartikel, Fleisch...

Wieviel Mühe und Energie, Liebe und Arbeit ist dort hineingegeben worden, bevor wir sie als Nahrung in uns aufnehmen und uns dadurch stärken. Eigentlich toll, oder?

Wenn du möchtest, könntest du dir das bewusst machen, bevor du die nächste Mahlzeit zu dir nimmst, und mal darauf achten, ob sich das Essen anders als sonst anfühlt.

9. Mai 2009

129 - Ich mag Tiere

Viele Menschen mögen Tiere.
Als Haustiere zum Beispiel. Oder in wilder Form, im Zoo oder in der Freiheit. Oder als Nutztiere, beim Reitsport oder bei der Jagd vielleicht.
Oder auch gern auf dem Teller.


Die meisten von uns sind durchaus der Ansicht
, dass Tiere Lebewesen sind, die auch ein Recht haben, gut behandelt zu werden. In manchen Ländern gibt es dazu sogar staatliche Tierschutzgesetze.

Warum eigentlich?

Vielleicht weil Tiere ein wichtiger Teil unserer Welt sind? Weil sie schon viel länger als die Menschheit existieren und dem Menschen in vielerlei Hinsicht geholfen haben, sich zu entwickeln?


Start:
Du könntest heute einen Gedanken an all die Tiere senden, die in unserer Menschheitsgeschichte ihren Beitrag dazu geleistet haben, dass wir Menschen uns weiterentwickeln konnten.
Als Reit- oder Zugpferde vielleicht oder als Jagdhunde oder als
Ackergehilfen oder als Brieftauben oder als Mühlendreher oder als Mäusefänger oder als treue Freunde oder als Beschützer oder als medizinische Unterstützung oder als Lawinenretter oder als Spürhilfen bei Katastrophen oder als Milch- oder Eierspender oder als Schnitzel oder sonstwie.

Wenn du dich jetzt entspannst, Gesichtsmuskulatur und Zunge und Kiefer löst, wenn du dich aufrichtest und bewusst und ruhig ein- und ausatmest, könntest du einen Gedanken an die Tiere verschenken.


Gedanken der Liebe und
des Respekts für Tiere Friedensgedanken für Ägypten : )


In vielen Kulturen wurden Tiere hoch geschätzt. Womit könnte die heutige Akzeptanz, Tiere zu reiner Industrieware zu reduzieren, zu erklären sein?

Indem wir auch diesen Tieren unseren
Respekt zollen, können wir das Essen, das sie für uns darstellen, besser wertschätzen.

8. Mai 2009

128 - Schultern lockern

Wenn wir lange sitzen oder einfach so angespannt sind, dann beginnen die Schultern manchmal zu schmerzen. Das könnte unangenehm sein.

Zum Glück gibt's da eine kleine Übung!
Superleicht und überall locker mal zu machen.


Start:
Stelle dich aufrecht und gerade hin. Kopf am Scheitelpunkt wie an einem Faden nach oben gezogen. Knie ein wenig gebeugt und das Becken minimal nach hinten gekippt.
Beim Einatmen ziehe langsam die Schultern hoch zu den Ohren, beim Ausatmen nehme sie nach hinten und dann wieder herab.
Mache das 3-5 Mal. Langsam und gemütlich in deinem Atemrhythmus. Beim letzten Mal halte die Schultern oben.
Atme dann 3 Mal ruhig ein und aus, man nennt das 'Atem fließen lassen', weil du in einer gehaltenen Bewegung weiter atmest.
Lasse die Schultern danach gaaaanz langsam in 3-4 Atemzügen herabsinken. Schließe
danach deine Augen und stehe noch 10-15 Sekunden still während du deinen Atem genießt.

Auf dem Video mache ich das in gekürzter Form mal vor : )



Vielleicht kannst du es besser, ich übe ja auch noch.
Das wollten wir einfach gern zeigen, weil es bei uns so hilfreich wirkt : )

Ab heute stellen wir jede Woche eine neue Übung vor, die wir als hilfreich kennengelernt haben. Bitte beachte, dass ich Laie bin. Ein/e Lehrer/in könnte das sicherlich noch viel besser zeigen.

Diese Übung kannst du zwischendurch auch im Sitzen an deinem Arbeitsplatz machen. Im Stehen wirkt sie allerdings noch besser, weil du dann auch deine Wirbelsäule strecken kannst.

Das tut dem Rücken gut, also auch dir. Viel Spaß!

7. Mai 2009

127 - Ich weiß alles!

Wenn jemand sich in dem Glauben wiegen würde, schon alles zu wissen und somit ein 'Gutmensch' zu sein, wäre das ...

a) hochmütig?

b) anmaßend?

c) ziemlich unwahrscheinlich?

d)
entwicklungsgehemmt?

e) in jedem Fall schade für die Person, weil sie sich damit versagt, weiter zu lernen...



Start:
Heute könntest du selbstbewusst auf all das achten was du kannst, und offen für die Dinge werden, von denen du vielleicht noch nicht einmal weißt, dass du sie noch nicht kannst : )


Entspanne dein Gesicht, Kiefer und Zunge gelöst, Halblächeln zieht ins Gesicht ein. Wenn du bewusst ein- und ausatmest, könntest du dich auf das freuen, was es noch zu lernen gibt in diesem Leben ; )


freier Geist - stets offen für NeuesFriedensgedanken für Niederlande : )



Jeden Tag etwas Neues lernen - das geht! Und es kann uns sehr bereichern : )

6. Mai 2009

126 - Ich habe da gehört...

"Und dann hat sie erzählt, dass er gesagt hat, dass die dasunddas gesagt hat. Was für eine blöde Kuh!"

Hmm. Da ist ja jemand richtig gut informiert, was?

Wäre interessant, zu wissen, wieviel von der Erzählung tatsächlich so war.

Wir haben ja als Kinder schon gern 'Stille Post' gespielt - faszinierend war das, was da mitunter heraus kam. Hatte oft so gar nichts mehr mit der Wahrheit zu tun...

Nicht nur, dass so halbseidene Informationen aus 2. oder 3. Hand dafür sorgen, dass wir Unwahrheiten über Andere verbreiten könnten - besonders vertrackt dabei ist, dass wir uns damit sogar selbst belügen.


Uns belügen lassen ist eigentlich doof, oder? Besonders wenn wir selbst es sind, die uns das antun.



Start:
Heute könntest du eine Situation erinnern, in der du über eine Person oder eine Gruppe oder ein Land geurteilt hast, obwohl du keine 1.Hand Informationen hattest.

Vielleicht hast du brühwarmen Tratsch in der Firma aufgeschnappt, und ungeprüft übernommen oder du hast eine Schlagzeile aus den Medien vernommen und ungeprüft als Wahrheit akzeptiert oder hast du dich vielleicht mal in deiner Clique zurückgehalten, als Unwahrheiten und Übertreibungen über jemanden verbreitet wurden, der nicht dabei war?

Entspanne dich, setze dich aufrecht hin, löse Verspannungen in Gesicht und Mund, lockere Zunge und Kiefer, nimm ein Halblächeln an. Wenn du in Ruhe und ganz bewusst atmest, lasse alle Geräusche und Gedanken an dir vorbeiziehen.


Nur erzählen,
was ich ganz mit Sicherheit weiß
Friedensgedanken für Korea Nord : )


Das Schöne ist, hier können wir am leichtesten etwas verändern. Immerhin könnten wir das größte Interesse daran haben, den Wahrheitsgehalt in unserem Leben zu erhöhen.

Du kannst heute beschließen, den Unwahrheiten in deinem Leben weniger Raum zu geben. Bis sie irgendwann einfach wie durch NICHTS verschwinden : )

5. Mai 2009

125 - Verstehen kann man können lernen

"Ich habe doch echt nichts gemacht, und der/die hat sich soundso verhalten. Jetzt reichts aber. Der/die ist unten durch."

So leicht kann's gehen. Wirklich?
Ja, so leicht könnte das gehen, wenn wir Dinge persönlich nehmen wollten.

Nun sind wohl die meisten Taten erstaunlicherweis
e gar nicht so persönlich, wie wir uns das vorstellen. Wären wir nicht da gewesen, hätte es jemand anders ausbaden müssen.

In dem Moment Ruhe bewahren zu können, ermöglicht uns zu sehen, dass irgendein Frust beim Anderen wirkt. Vielleicht können wir sogar erkennen, welcher es ist.



Start:
Heute könntest du dir eine Situation vor Au
gen führen, in der dich das Verhalten eines Anderen sehr empört hat.
Stell dir jetzt einfach vor, dass diese Person in genau dem Maße, wie sie sich ungerecht verhalten hat, unbewussten
Mangel und Leid in sich trägt. Ist das krass?
Du kannst jetzt nachträglich Mitgefühl für die Person entstehen lassen und damit auch deinen
Frust mildern : )

Entspanne dein Gesicht, halblächle mit gelöstem Mund, Kiefer und Zunge. Atme bewusst ein und aus, ruhig und stark, 4 Minuten und 10 Sekunden, oder 3 Atemzüge : )



Mitgefühl für Andere entwickelnFriedensgedanken für Belize : )



Wenn wir uns frei machen von der Idee, das Drama wäre exklusiv für uns entstanden, können wir sogar Mitgefühl für den armen Mitbürger aufbringen.

Das hat er/sie wohl am meisten nötig...

4. Mai 2009

124 - www

Wo fängt das worldwide web eigentlich an? Und wo hört es auf?
Gibt's das nur virtuell?

Irgendwie stecken ja auch ein paar Menschen dahinter, oder?
Weltweit verteilt, weltweit vernetzt.

Soll das etwa heißen, dass die Menschheit weltweit vernetzt wäre?

Was wäre denn, wenn einer in dieses Netz plötzlich eine Krankheit, wir spinnen jetzt mal, zum Beispiel einen Virus, eingeben würde. Käme der bei anderen an?

Spinnen wir jetzt noch mehr, wenn wir uns ausdenken, dass man auch Medizin da reintun könnte? So etwas wie vielleicht Hilfe, bss, rein in die weltweite Vernetzung von Menschen...und, doing, irgendwem wäre plötzlich geholfen?

Tolle Idee eigentlich...



Start:

Heute könntest du einfach mal die Idee sacken lassen, dass man mit weltweiter Vernetzung anderen, die da auch dran hängen, was Gutes tun könnte.
Du könntest allerdings auch einfach ein paar Gedanken für den Frieden in das virtuelle Netz der Gedanken geben : )

Entspanne dein Gesicht, löse Zunge und Kiefer, Halblächeln, bewusst ein- und ausatmen, Körper spüren : )



Frieden in mir
Frieden für die Welt
Friedensgedanken für Namibia : )


Eine Welt - eine Zukunft... Was könnte an dem Spruch dran sein?

3. Mai 2009

123 - Teilen ist ein Geschenk

"Wenn Gäste kommen, dann kippen wir eben noch etwas Wasser in die Suppe...dann reicht es wieder für uns alle"

Teilen kann so simpel sein.

Und, je mehr wir teilen, desto reicher werden wir.

Hä, wie das? Wie kann man reicher werden, wenn man weggibt??


Naja, nur wer was hat, kann abgeben.
Wer hat, ist reich, oder? Wer abgibt, hat also mehr als andere. Zack, schon könntest du wissen, wie reich du eigentlich bist. Welch Geschenk!


Start:
Heute könntest du dir das Geschenk des Reichtums
gönnen, indem du einfach irgendetwas abgibst.
Vielleicht ist das ein wenig deiner Zeit oder ein Lob oder ein Lächeln oder etwas Aufmerksamkeit oder Unterstützung für jemand der es gerade benötigt?

Wenn du dir heute auch noch 4 Minuten und 6 Sekunden NICHTS schenken möchtest, sei es dir gegönnt! Entspanne dich, lächle ruhig ob deines Reichtums, atme bewusst, das ist ALLES im Moment : )



Ich teile meinen Reichtum gernFriedensgedanken für Sudan : )


Wie fühlt sich dein neu gewonnener Reichtum an? Ist das nicht toll? Reich in 2 Sekunden...könnte ein Bestsellertitel sein, was?

Und was, wenn es stimmen würde, dass alles, was wir tun, zu uns zurückkommt? Womit dürften wir dann sogar rechnen, wenn wir abgeben?

2. Mai 2009

122 - Halb so schlimm

Wenn dir etwas problematisch erscheint, ist es das vielleicht.
Vielleicht aber auch nicht!?

Weil Dinge sich aus unserer eigenen Sicht meist anders darstellen, als andere es wahrnehmen können, ist unser Problem sehr häufig nur Einstellungssache.

Wenn du dir eine Routine angewöhnen möchtest, in der "Probleme" auf Anhieb weniger problematisch erscheinen, kannst du das tun.



Start:
Heute könntest du folgende Routine in dein
Handlungsrepertoire aufnehmen, wenn du möchtest:

Wenn etwas Doofes passiert, dann könntest du es einfach erstmal mit folgendem Kommentar versehen: "Halb so schlimm. Alles gut."

Dabei Gesicht bewusst entspannen, Mund mit Zunge und Kiefer lockern. Gerade wenn etwas Schwieriges passiert, lasse ein Halblächeln in dein Gesicht. Atme dann bewusst und konzentriere dich auf deinen Körper.


Halb so schlimm
Alles gut
Friedensgedanken für Estland : )


Wenn wir uns sagen, dass etwas nur halb so schlimm ist, glaubt unser Unterbewusstsein uns.
Das ist doch eine feine Art, Gefühle, die uns zu schaffen machen, spontan in ihrer Intensität auf die Hälfte zu mindern.

Mit der dadurch freigewordenen Kraft können wir uns dann, sofern nötig und möglich, sofort der Lösung des Problems widmen : )

1. Mai 2009

121 - Halte durch!

"Boh, seit Tagen ist mir schwermütig zumute...es ist, als liege eine Riesenlast auf meinem Herzen."

Und das Beste ist, meist gibt es überhaupt keinen Grund dafür, oder?

Von einem Tag auf den anderen wirkt alles schwer, das Leben im Allgemeinen und die Erschließung des Sinns von Allem.

Seit Generationen machen unterschiedlichste Menschen solche Phasen mit. Uns fällt da nur eines ein: Augen auf und durch!



Start:
Du könntest dich heute an deinen letzten Tag dieser Art erinnern, falls du das schon erlebt hast. Oder geht es dir just jetzt so? Welches Gefühl und welche innere Haltung dazu macht sich zu Beginn einer solchen Phase
in dir breit? Wenn du dich jetzt an dieses Gefühl zurück erinnerst, und es lebhaft spürst, kannst du Leichtigkeit und alles was du willst in dieses Gefühl atmen.

Entspanne dich, löse all deine Anspannung in Gesicht, Zunge und Kiefer. Halblächeln macht bereits froher.
Wenn du nun einfach ein- und ausatmest, könntest du das schwermütige Gefühl
dabei sehr intensiv wahrnehmen.
Spüre es überall dort, wo es sich körperlich zeigt. Im Bauch? In Herzgegend? Im Gesicht? Im Hals?
Wo auch immer du es spüren kannst, intensiviere es vielleicht sogar ein wenig und denke dabei die Wörter, mit denen du es gern belegen würdest: "Glücklich - frei - friedvoll - gelassen - mutig - aktiv - lebensfroh...", was auch immer du statt des jetzigen Gefühls haben möchtest.



glücklich und leicht in Körper und GeistFriedensgedanken für Serbien : )


Da so viele von uns das überwinden können, können wir jeden ermutigen: Halte durch!

Jedesmal, wenn die Schwermut unerträglich zu werden scheint, atme, atme, atme und denke dir gute Wörter aus.
Wirklich, du kannst damit neue gute Gefühle über gewohntes Unwohlsein legen! Das geht. Du kannst dich ab sofort jedesmal daran erinnern.

30. April 2009

120 - Schweigen können

"Oh je, und dann war es mit einem Mal still, keiner hat was gesagt, ich fand es schrecklich und fühlte mich gezwungen, etwas zu sagen."

Jepp. Kenn ich. Du auch?

Solange wir mit der Vorstellung leben, es müsste bei der Zusammenkunft von Menschen pausenlos verbale Kommunikation stattfinden, können Situationen des Schweigens quälend auf uns wirken.

Wenn wir unser eigenes inneres Schweigen entdecken, können wir feststellen, wie kraftspendend Momente des Schweigens sein können. Das gilt auch im Zusammenhang mit anderen Menschen.



Start:
Du könntest dich heute an eine Situation erinnern, in der du diese Art 'peinliches' Schweigen empfunden hast.
Führe dir jetzt diesen Moment der Stille noch einmal ausführlich vor Augen und fange an, bewusst ein- u
nd auszuatmen. 3 Mal, 4 Mal, 5 Mal? 4 Minuten? Sooft du möchtest.

Spüre dabei deinen ganzen Körper, deinen Atem, die Ruhe die mit jedem Atemzug in dich einziehen kann. Lass den Atem für diesen Moment Alles sein. Entspanne dein Gesicht, Halblächeln, wenn du die Anspannung in Mund, Zunge und Kiefer löst : )



Jede Einatmung bringt mir Ruhe
Jede Ausatmung bringt mir GelassenheitFriedensgedanken für Vietnam : )



Einfach mal zum Beispiel 10-20 Sekunden im Gespräch NICHTS zu tun, befreit uns von der Pflicht, ununterbrochen reden zu müssen.

29. April 2009

119 - Respekt

"Wie sollte ich wohl Respekt haben, wenn er/sie dies oder das macht?! Der/die hat ja gar nichts drauf!"

Hmm. Interessante Sicht in jedem Fall.
Was bedeutet Respekt denn eigentlich?


Der Begriff drückt vor allem Wertschätzung, Toleranz und Achtung aus, die anderen unvoreingenommen entgegengebracht wird. Das bezieht
Menschen, Tiere, die Natur oder auch Vereinigungen jeglicher Form ein.

Dabei spielt es keine Rolle, was uns entgegengebracht wird. Die eigene Wertung bleibt unberücksichtigt in der respektvollen Anerkennung des Anderen. Es geht allein um den Respekt für die Existenz des Anderen.

Bei allem Respekt vor dem Anderen gibt es allerdings Handlungen, die wir keinesfalls hinehmen müssen, wenn sie anderen oder uns selbst Schaden zufügen. Doch selbst dann können wir unsere Größe behalten und dem Anderen mit Respekt begegnen.


Start:
Heute könntest du dir jemanden vor Augen führen, für den
sich im Laufe der Zeit deine eigene Bewertung über den Respekt des Andersseins gestellt hat.
Du könntest jetzt durch ein paar bewusste Atemzüge die Dinge verändern und dieser Person die Toleranz und Wertschätzung zugestehen, die auch du selbst verdienst allein dadurch, dass du existierst.


Entspanne deine Gesichtsmuskeln, löse deine Zunge, deinen Kiefer und deinen Bauch, richte dich angenehm auf, dein Kinn ein wenig zur Bru
st geneigt. Erlaube dir ein Halblächeln. Nimm all die körperlichen Effekte deiner Ein- und Ausatmung wahr und spüre die Weite zwischen deinen Schläfen.

Respekt für die Anderen
Toleranz für das AndersseinFriedensgedanken für Südafrika : )


Wenn du dir bewusst machst, dass du und jede Zelle in deinem Körper Respekt verdient, dann könntest du großzügig ein wenig davon abgeben an diejenigen, deren Handlungen du vielleicht als 'Minus' bewertest.

28. April 2009

118 - Gleichmut ist Kraft

"Wenn mir alles egal wäre, ja, dann könnte ich wohl gleichmütig sein. Ist es aber nicht..."

Das ist ja schonmal gut!
Wenn einem alles egal wäre, dann wäre das Gleichgültigkeit, und die unterscheidet sich erheblich von Gleichmut.


Gleichmütig wäre, wer wahrnimmt und erkennt was ist, wer auf Wertung
verzichtet, wer das, was ist, annehmen kann: nämlich als das, was es ist, wer sich einsetzt, und Ruhe bewahrt, auch wenn Bemühungen nicht zu fruchten scheinen, wer es, wenn nötig, mit Gelassenheit und Frieden wieder und wieder versucht und Provokationen gelassen abperlen lässt.

Gleichgültig wäre, wer sich nicht interessiert, wer ignoriert, wer schweigt, wer Gefühle unterdrückt, wer untätig ist. Gleichgültigkeit fühlt sich bequem, feige und schwach an.

Wer möchte schon gleichgültig werden?


Start:
Heute könntest du dir eine Situation vor Augen führen, in der du im Laufe der Zeit in die Gleichgültigkeit gedriftet bist.
Vielleicht erlebst du Menschen, die ein problematisches Leben führen oder vielleicht hast du Familienangehörige, Nachbarn oder Kollegen, die
schwierig sind, vielleicht bist du gesättigt von ewigen Kriegsnachrichten oder vielleicht überfordern dich Bilder von hungernden Kindern, vielleicht nervt dich der persönliche Einsatz, den Umweltschutz mit sich bringt, oder was könnte dich gleichgültig fühlen lassen?

Wenn du jetzt bewusst atmest und deine Gedanken ruhig werden lässt, kannst du die Gefühle und Bedürfnisse wiederentdecken, die hinter deiner Gleichgültigkeit stehen.



Gleichmut und Gelassenheit
Kraft und StärkeFriedensgedanken für Grönland : )


Wenn du jetzt für deine Gefühle und Bedürfnisse, das heißt im Grunde für dich selbst einstehen möchtest, könntest du die Kraft und Stärke des Gleichmuts und der Gelassenheit nutzen, ohne gleichgültig zu werden.

Wenn du deinen Gleichmut für andere einsetzt, wirst du umso stärker sein können : )

27. April 2009

117 - Nullpunkttendenz

"Manche Tage haben es einfach in sich...wenn da die Laune auf dem Nullpunkt ist, dann ist das ja noch richtig gut!"

Das kennen wir wohl fast alle mal.

Scheinbar ohne Grund fühlen wir uns unwohl, übellaunig, angestrengt.

Und das Beste ist, wir wollen noch nicht einmal irgendwelche tollen Tipps hören von Leuten, die uns erzählen wollen, wie wir das ändern können. Glücklich, pah, komm mir nicht mit sowas!

So übel ist die Laune. Was tun?


Start:
Du könntest dich heute erinnern, wann du das letzte Mal in solch einer Laune warst.
Oder bist du es sogar vielleicht jetzt im Augenblick? Eijeijei, wie fühlt sich das an...wir verzichte
n lieber auf gute Tipps...nur ein wirkungsvolles Wort: "neutral".

neutrale GedankenFriedensgedanken für San Marino : )


Gedankenprotokoll einer Übellaunigen: Guten Morgen...? Übel, krass, alles sch***, neutral, neutral, neutral, neutral, wie witzig, über, neutral, neutral, oh nee, ich könnt' ausrasten, ein, aus, ein, aus, ein, aus, neutral, neutral, bisschen besser, neutral, neutral, neutral, neutral, mittags, na toll, neutral, neutral, neutral, neutral, grrr, friedvoll, friedvoll, friedvoll, leicht bekloppt, neutral, neutral, leicht, friedvoll, leicht, friedvoll, und leicht, müde, es reicht mir langsam, neutral, neutral, neutral, morgen alles neu, glücklich und frei, ach was, neutral, neutral, Gute Nacht...

Gut, wenn wir feststellen, dass dies einer von jenen Tagen ist. Die gehen ja auch wieder vorbei. Bestimmt sogar!

26. April 2009

116 - Minus zu Null

Wenn wir negative Gefühle empfinden, lassen sich meistens auch negative Gedanken finden.

Gehen wir davon aus, dass unsere Gedanken unsere Gefühle nachhaltig beeinflussen können, liegt die Lösung ja schon auf der Hand:

Sobald wir unangenehme Gefühle empfinden, können wir allein durch das Pflegen von guten Gedanken angenehmere Gefühle herbeiholen.


Start:
Du könntest dir heute ein negatives Gefühl, das du über dich selbst empfindest, vor Augen führen und es nun mit den
unten genannten Gedanken vermischen.

Richte dich auf, ziehe deinen Nacken lang, entspanne Mund, Kiefer und Zunge. Lasse ein Halblächeln zu. Löse Anspannungen im Bauch. Atme ruhig und bewusst, ein und aus; 3 Minuten und 52 Sekunden? Oder 3 Atemzüge? Wie du dich fühlst : )



frei von Sorgen -
Liebe für mich
Friedensgedanken für Barbados : )


Wie hat sich dein negatives Gefühl angefühlt, als du es mit guten Gedanken vermischt und angereichert hast? War da ein Unterschied? Welcher?

In jedem Fall sollten wir betrachten, was uns das unangenehme Gefühl beschert. Wenn es mit Unrecht zu tun hat, dann stehen wir in der Verantwortung, uns Hilfe zu holen und etwas an der Situation zu verändern.

Doch auch dann machen wir uns kraftvoller und wirkungsreicher, wenn wir uns gute Gedanken zur Stärkung schenken : )

25. April 2009

115 - Neutrale Gefühle

Man spricht von 'guten' und 'schlechten' Gefühlen, wie Plus und Minus.
Dazwischen müsste dann wohl die Null liegen.

Null, nicht Plus, nicht Minus. Neutral also.
Also gibt es auch ein neutrales Gefühl? Wie soll das denn gehen?

Ein Gefühl, das sich weder angenehm noch unangenehm anfühlt, könnte als neutrales Gefühl beschrieben werden.

Positive Gedanken führen zu positiven Gefühlen.
Negative Gedanken führen zu negativen Gefühlen.
Neutrale Gedanken führen zu neutralen Gefühlen.

Was neutrale Gefühle auszeichnet, ist das Fehlen von Wertung.


Start:
Du könntest dir heute postive und neutrale Gefühle anschauen.

Denke jetzt an eine Person, der gegenüber du positive Gefühle hegst.
Entspanne dich und dein Gesicht und atme ruhig und bewusst ein und aus, während du deine Gedanken und Gefühle beobachtest.

Zum Vergleich denke bitte jetzt an jemanden, bei dem du neutrale, also
weder besonders angenehme noch aber unangenehme Gefühle empfindest. Vielleicht eine Nachbarin? Ein Verkäufer? Eine Mitarbeiterin von der Bank? Ein Postangestellter? Oder jemand anderes?
Entspanne dich und dein Gesicht und atme ruhig und bewusst ein und aus, während du auch jetzt deine Gedanken und Gefühle beobachtest.


gelassen und frei
frei von Wertung

Friedensgedanken für die Philippinen : )



Positive Gedanken, können uns glücklich,
zufrieden und froh machen, uns selbst und andere lieben lassen.
Negative Gedanken können uns deprimieren, ängstlich und ärgerlich machen, minderwertig und schuldig fühlen lassen.
Es sind neutrale Gedanken, welche ruhig und ausgeglichen machen und einen klaren Kopf bewahren lassen.

Deshalb kann es eine große Unterstützung sein, wenn wir bei negativen Gefühlen unsere Gedanken neutral oder positiv werden lassen, um so negative Gefühle zumindest in neutrale umzuwandeln.

24. April 2009

114 - Raus aus der Isolation

"Ich fühle mich soo allein."

Hm, scheint ein Phänomen unserer Zeit zu sein.

So viele Menschen sind wir, und denoch fühlen wir uns manchmal abgeschnitten und allein. Vor allem wir Städter. Das ist doch merkwürdig, oder?

Und eigentlich ist es ja nur das Gefühl. Denn wenn wir es genau betrachten, dann sind die meisten von uns ja nicht wirklich allein. Überall sind Menschen, auch in unserer Nähe.

Was dann fehlt, ist das Gefühl der Verbindung. Mit anderen und, noch viel wichtiger, das Gefühl der Verbindung mit uns selbst.

Wenn du einige der Übungen bereits probiert hast, konntest du vielleicht schon feststellen, dass veränderte Gedanken auch Gefühle verändern können.
Das war dein Unbewusstes, es
hört immer genau auf das, was du ihm sagst. Wenn du ihm sagst: Ich bin so alleine...ja, dann fühlt es das. Zack, Einsamkeitsgefühl wird angeschmissen!

Es geht auch anders...


Start:
Heute könntest du dir deiner eigenen guten Gesellschaft bewusst werden.
Wenn du möchtest, könntest du dir dein Unbewusstes als Teil deines 'Ich' vielleicht sogar bildlich als Person vorstellen.
Du könntest ihm/ihr jetzt sagen, dass es sich ab sofort mit dir und Allem verbunden fühlen darf.

Entspanne Gesicht und Mund, Halblächeln, bewusst ein- und ausatmen.



sicher und beschützt -
ab sofort mit mir und Allem verbundenFriedensgedanken für die Mongolei : )


Wie hat sich das für dich angefühlt? Konntest du dir folgen?
Oder hast du dir selbst nicht geglaubt? Falls dem so gewesen sein sollte, könntest du gleich aufgeben.
Oder Durchhaltevermögen beweisen, es wieder denken und schauen, was sich im Laufe der Zeit ändert.

Wenn wir mit uns selbst verbunden sind, können wir uns plötzlich selbst genügen, und dann fühlen wir uns auch nicht mehr allein.

Das Lustige ist, dass, wenn wir uns wirklich selbst genügen und wir gleichzeitig offen sind für andere, die anderen auf UNS zukommen
.

Erklären kann man das nicht...Probieren geht
eben über Studieren.

23. April 2009

113 - Freudengrund

"Freude - oh, welch hohes Gefühl!
Wie glücklich kann derjenige sein, der Grund zur Freude hat!"

Ja, stimmt wohl.
Wie glücklich aber auch der, der sich die Freude zum Grund macht.

Was soll das denn nun wieder heißen??


Naja, die Anlage zur Freude ist im Grunde in jedem von uns vorhanden.
Wenn wir sie anerkennen und pflegen, dann können wir Glück empfinden
, einfach so. Da brauchts dann noch nichtmal eine äußere Ursache.

Ist das nicht praktisch?!


Start:
Heute könntest du, wenn du möchtest, anerkennen, dass du im Grunde deines Wesens die Anlage für Freude und Glück hast. Vergleichbar mit Samenkörnern in einem Garten warten sie darauf, gesehen und gepfl
egt zu werden, damit sie wachsen und gedeihen können.

Richte dich auf, ziehe dein Kinn ein wenig an die Brust, mach deinen Nacken lang. Entspanne deinen Mund, Kiefer lösen und auch Zunge. Halblächeln. Atme, ruhig, bewusst, frei. Wenn du möchtest, kannst du in Gedanken diesen Satz sagen:



Samen der Freude und des Glücks
in mir erkennen und pflegen
Friedensgedanken für Simbabwe : )


Die Impulse, die wir mit unseren Gedanken setzen, können dafür sorgen, dass wir uns verändern. Wir können entscheiden, auf welche Weise wir weiter wachsen wollen.

Wenn
unsere Gedanken gut und stärkend sind, dann werden wir später gute starke Früchte ernten können : )

22. April 2009

112 - Unwissenheit umwandeln

Viele Gedanken und Handlungen entstehen aus Unwissenheit.

Unwissenheit zum Beispiel über versteckte Bedürfnisse oder Wünsche oder über unterbewusste Blockaden
und Bewertungssysteme.

Und das gilt natürlich nicht nur für andere, sondern in erster Linie für uns selbst.


Start:
Du könntest dir heute zugestehen, in manchen Zusammenhängen aus Unwissenheit gehandelt zu haben oder zu handeln. Das passiert vielen von uns.
Jetzt geht es darum, einen unbewussten Wunsch
zu formulieren und gedanklich zu wiederholen: Unwissenheit in uns erkennen. Das ist die ganze Übung.

Wenn du heute atmen möchtest, bewusst und in Ruhe, entspanne deine Gesichtsmuskulatur. Halblächeln.
Ein - aus.


Gründe für Unwissenheit
in mir erkennen und sehen
Friedensgedanken für die Schweiz : )


Gedanken und Handlungen, die aus Unwissenheit entstehen, können manchmal weitreichende Folgen haben und zu dem Gefühl des Unglücks führen. In uns und auch in anderen.

Wenn wir uns Unbewusstes bewusst machen, dann können wir anfangen, uns selbst Verstehen und Liebe entgegen zu bringen. Und damit natürlich auch anderen.